Himmelgartenkreuzung

So soll der neue Kreisverkehr aussehen

Der Plan für den Kreisverkehr an der sogenannten Himmelgartenkreuzung bei Röthenbach.
Der Plan für den Kreisverkehr an der sogenannten Himmelgartenkreuzung bei Röthenbach. | Foto: Grafik: Hergenröder2016/03/kreisverkehr-himmelgarten-plan-hergenroder.jpg

RÖTHENBACH/HIMMELGARTEN — Die Planungen für den Kreisverkehr an der sogenannten Himmelgartenkreuzung bei Röthenbach kommen voran. Siegfried Schwab vom Tiefbauamt des Landratsamts stellte in der jüngsten Bauausschusssitzung des Kreistags die Entwürfe des beauftragten Ingenieursbüros Hergenröder vor.

Der Kreisverkehr an der Kreuzung zwischen der Staatsstraße 2240 zwischen Lauf und Diepersdorf sowie der Kreisstraße Lauf 19 zwischen Himmelgarten und Schönberg sei „ein stückweit ein politischer Wunsch“ aus dem Landkreis und den betroffenen Städten Lauf und Röthenbach heraus, betonte Landrat Armin Kroder. Denn obwohl diese Stelle laut Polizei kein offizieller Unfallschwerpunkt ist, sei sie zumindest ein „gefühlter“, sagte Röthenbachs Bürgermeister Klaus Hacker.

Um die Stelle zu entschärfen hat der Kreistag deshalb im April 2015 beschlossen, hier einen Kreisel zu bauen (wir berichteten). Das Staatliche Bauaumt Nürnberg, das für die Staatsstraße zuständig ist, sieht hierfür keine Grundlage und stellt deshalb keine finanziellen Mittel für das 614 000 Euro teure Projekt zur Verfügung, übernimmt aber anschließend die Beschilderung.

Unterstützung vom Freistaaat gibt es trotzdem, er übernimmt 80 Prozent der Kosten, das sind 490 000 Euro. Die Städte Lauf und Röthenbach schießen jeweils 31 000 Euro zu, der Landkreis die restlichen 62 000 Euro. Durch diese Teilung der Kosten sei diese „freiwillige Leistung“ vertretbar, findet Kroder.

N-Land Tina Braun
Tina Braun
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