Reichenschwand hängt den Bund ab

Ab sofort glühen die Leitungen

Bürgermeister Bruno Schmidt (Vierter v. rechts) gibt den Startschuss für den Selbstausbau des Breitbandnetzes
Bürgermeister Bruno Schmidt (Vierter v. rechts) gibt den Startschuss für den Selbstausbau des Breitbandnetzes2014/12/5_2_1_2_20141217_BREIT.jpg

REICHENSCHWAND – „Heute drücken wir offiziell den roten Knopf für den Start des Breitbandnetzes“, sagte Bürgermeister Bruno Schmidt (Vierter v. rechts). Vor über einem Jahr hatte sich der Gemeinderat – vertreten durch Manfred Schmidt (rechts) und Günter Greisinger (Dritter v. links) – für den Selbstausbau des Internets entschlossen, um so Firmen zu halten und die Grundversorgung der Bürger sicherzustellen. Die in Leerrohre und Hardware investierten rund 600.000 Euro können und sollen sich durch Vermietungen an Netz-Betreiber – derzeit ist das ausschließlich die Laufer Firma bisping&bisping – wieder amortisieren. Rund 100 Haushalte sind je nach Verfügbarkeit mit VDSL mit modernster Vectoring-Technik mit bis zu 100 MBit versorgt. Einige Bürger genießen bereits den Luxus von Glasfaser, die direkt ins Haus geht, so Johannes Bisping. Schmidts Traum ist, dass irgendwann alle Gebäude direkt am Glasfaser hängen. Doch auch ohne das lobt Martin Leybold (hinten), der das Projekt zusammen mit Ingenieur Frank Hergenröder (Zweiter v. links, mit Baufirmenchef Hakan Demir) begleitet hat, „die super Netzqualität“ und hohe Reichweite von bis zu 80 MBit am Rand. Damit ist das Dorf dem Bund fünf Jahre voraus. Foto: A. Pitsch

N-Land Hersbrucker Zeitung
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