Feuerwerk und Rettungseinsätze

Silvester in der Hersbrucker Schweiz

Die explodierenden Feuerwerkskörper tauchten Hersbrucks Wahrzeichen Wassertor in helles, buntes Licht. Foto: J. Ruppert
Die explodierenden Feuerwerkskörper tauchten Hersbrucks Wahrzeichen Wassertor in helles, buntes Licht. Foto: J. Ruppert2016/01/silvester.jpg

HERSBRUCKER SCHWEIZ – 2016 hat vielerorts mit einem bunten Lichterzauber am Himmel begonnen. Allerdings war Petrus nicht unbedingt auf Seiten der Feuerwerker, denn meist trübte diesiges Wetter die Sicht auf explodierende Raketen & Co.

In Hersbruck pilgerten viele um Mitternacht in die Altstadt und feierten dort den Beginn des neuen Jahres. Gezündete Böller, Kanonenschläge und Bodenfontänen tauchten binnen Minuten die Straßen und Plätze in ein Meer aus Rauch und Qualm. Am Morgen danach kümmerten sich Mitarbeiter des städtischen Bauhofs um die zahlreichen Hinterlassenschaften der Knallerei. Dank ihres bienenfleißigen Einsatzes präsentierte sich Hersbruck recht schnell wieder ansehnlich.

Während die einen feierten, mussten Teile der Blaulichtfamilie ausrücken. Am Silvesterabend gegen 19.30 Uhr löschte die Feuerwehr Henfenfeld eine brennende Hecke. Auslöser war ein römisches Feuer gewesen, das ein 35-Jähriger gezündet hatte und das umgekippt war. Verletzt wurde niemand.

Der ASB Jura (Velden) wurde um 23.15 Uhr zu einer Hütte zwischen Neuhaus und Finstermühle gerufen. Dort veranstaltete eine Gruppe Zirndorfer ihre Silvesterfete, wobei es zu einem Notfall kam. Die Auswärtigen konnten keine genaue Ortsangabe machen. Deshalb ließ die Leitstelle das Handy des Anrufers anpeilen.

Allerdings mussten die ASB-Kräfte davon ausgehen, dass die Hütte mit einem Rettungswagen schlecht oder gar nicht zu erreichen war, und holten vorsichtshalber die Bergwacht Lauf zur Unterstützung. Nach der Ersterkundung konnte jedoch Entwarnung gegeben und der Einsatz nach unten gefahren werden. Die Arbeiter-Samariter versorgten eine Person aus der Zirndorfer Besuchergruppe in der Hütte. Auf der Rückfahrt zur Wache ging es dann gleich zum nächsten Einsatz im Pegnitztal.

Auch die Feuerwehr Hohenstadt war in der Silvesternacht aktiv. In der Markgrafenstraße stand das Mobiliar einer Wohnung in Flammen. 20 Feuerwehrleute hatten den Band schnell unter Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich die Wohnungsinhaberin nicht zu Hause auf. Ursache des Feuers war vermutlich eine brennende Kerze. Verletzte gab es keine. Der Sachschaden beträgt rund 5000 Euro.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert
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