Geburtstagsempfang im DHT

Viele Gäste erwiesen Marlene Mortler die Ehre

Gruppenbild mit Dame: Marlene Mortler mit (v. l. ) MdL Norbert Dünkel, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, dem ehemaligen Ministerpräsidenten Günther Beckstein, dem CSU-Geschäftsführer in Berlin, Max Straubinger, und dem Rother MdL Volker Bauer. Foto: Fischer2015/10/108826_mortler60mitgaesten_New_1445184065.jpg

DEHNBERG — Ein amtierender Bundesminister, ein ehemaliger Ministerpräsident, ein bayerischer Innenminister, Bundes- und Landtagsabgeordnete, ehemalige und amtierende, Bürgermeister, ein Landrat und ein Bezirkstagspräsident. Sie alle und fast 200 weitere Gäste waren am Samstag in das Dehnberger Hof Theater gekommen, um der heimischen CSU-Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler in deren Heimatort Dehnberg ganz offiziell zum 60. Geburtstag zu gratulieren.

Ein Geburtstag, den die frühere Dehnberger Bäuerin und heutig Drogenbeauftragte der Bundesregierung in drei Etappen feierte. Schon am Freitag auf ihrem Hof – da konnte den ganzen Tag über kommen, wer wollte und ganz persönlich gratulieren –, mit dem Empfang für Gäste aus Politik, Landwirtschaft und öffentlichem Leben im DHT und am Samtagabend mit einem kleinen Geburtstagsfest für Nachbarn und Freunde aus Dehnberg in der Dorfwirtschaft Holweg.

Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel hatte die Begrüßung der Besucher im DHT übernommen,die man allesamt auch als Weggefährten in der jahrzehntelangen politischen und landwirtschaftlichen Karriere Mortlers bezeichnen kann. Dünkel nannte die Dehnbergerin „eine große Persönlichkeit des Nürnberger Landes“.

So ein richtig dickes Lob für Marlene Mortler gab es dann von ihrem Bundestagskollegen, dem parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Bundestagsfraktion in Berlin, Max Straubinger. Mortler sei eine Kollegin, die Politik voranbringe. Weil sie sich weder vornehm zurückhalte und unkommentiert etwas abnicke, noch polemische Statements abgebe. „Mort-
ler ist ausgleichend unterwegs, wenn es Spannungen gibt, und ihr ist die sachliche pragmatische Politik eindeutig wichtiger als ideologische Auseinandersetzungen.“

Ganz ähnlich auch das Lob von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt als er feststellte, dass Marlene Mortler, offensichtlich sehr gut beraten von „ihrem Siggi“, das Raumschiff Bundespolitik immer wieder auf die Dehnberger Erde zurückhole. Mortlers Politik lebe von der Person heraus, von ihrer fränkischen Identität. Dabei habe sie einen eigenen Kopf auf und lasse sich nicht verbiegen. Ein Lob, das Bayerns Innenminister Herrmann in einem Satz zusammen fasste: „Marlene Mortler ist eine glaubwürdige CSU-Politikern.“ Etwas, das man in einer Volkspartei wie der CSU gar nicht hoch genug schätzen könne. Für die Bauernzunft gratulierte Bezirksbäuerin Christine Reitelshöfer mit den Worten „Du bist einen von uns.“

Begonnen hatte der Geburtstagsempfang mit einer spontanen kleinen Andacht und einem Gebet durch den Laufer Pfarrer Thomas Hofmann, der dabei einen Ausflug in die Politik unternahm und Mortler in ihrer harten Haltung gegen eine Freigabe sogenannter weicher Drogen bestärkte.

Beendet wurde der offizielle Teil des Geburtstagsempfangs mit einer kurzen und sehr persönlichen Dankesrede Marlene Mortlers selbst. „Was hat mich bewegt?“ fragte sie. Die Kindheit auf dem Bauernhof, das Aufwachsen mit ihrem an Kinderlähmung erkranken Zwillingsbruder. Die frühe Heirat mit 20 Jahren mit „meinem Siggi“, mit dem sie sich immer wieder versöhnt habe. Und ihre wunderbare Familie mit drei Kindern und schon fünf Enkeln. Das seien die Fix- und Haltpunkte ihre Lebens. Und natürlich ihr Bauerhof. Politik sei ja stets eine Momentaufnahme, „mein Hof ist uralt, hat eine Geschichte. Er soll bestehen bleiben und von der nächsten Generation weiter geführt werden.“

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer