Wollner Saal tobte

Tanz bis weit in die Nacht

Volle Tanzfläche, super Stimmung: die „Ursprung Buam“ trafen im Wollnersaal auf eine große Fangemeinde.
Volle Tanzfläche, super Stimmung: die „Ursprung Buam“ trafen im Wollnersaal auf eine große Fangemeinde. | Foto: Brinek2016/03/pz-116258_UrsprungBuamWollner.jpg

LAUF — Überaus gut besucht war das Konzert der „Urprung Buam“ im Heuchlinger Wollner Saal. Viele Fans warfen sich in „Tiroler Kluft“ und ließen ihrer Freude an der Musik freien Lauf. Bereits beim ersten Lied wurde getanzt und geschunkelt, immer wieder gab es enthusiastischen Applaus.

Die Fangemeinde der populären Volksmusikanten wächst in Lauf von Jahr zu Jahr. Mancher Fan musste diesmal einen längeren Fußmarsch in Kauf nehmen, um zum Veranstaltungsort zu kommen, denn die Parkplätze rund um den Wollnersaal waren schnell belegt.

„Sie lieben die Musik, sie lieben das Tanzen, sie lieben das Feiern“- so charakterisiert die Konzertagentur die drei Musiker aus dem Zillertal. In der Tat: Schon nach kürzester Zeit sprang der Funke auf das Publikum über. Das Trio aus den Brüdern Martin und Andreas Brugger und ihrem Cousin Manfred Hollwarth brachte den Wollnersaal zum Kochen.

Das liegt an der handgemachten Musik: Alle Titel der „Ursprung Buam“ stammen aus eigener Feder. Garanten für einen lebensfrohen und ehrlichen Klang ihrer Musik sind Gitarre, Steirische und Bass.

In den gut drei Stunden ihres Auftritt spielten die Zillertaler nicht nur ihre bekannten Hits, sondern stellten auch ihre neue CD „Trachtig Übernachtig“ vor. Bei diesem Titel bestand Erklärungsbedarf, den Bandleader Martin Brugger schmunzelnd wie folgt lieferte: „Manchmal werden unsere Veranstaltungen ganz schön lang. Wir verbringen nämlich oft auch noch nach den Auftritten eine tolle Zeit mit den Fans. Und dann wacht man am nächsten Tag mit schwerem Kopf auf und merkt, man hat ja noch die Bühnenkleidung an – und das ist eben trachtig übernachtig“.

Liebeslieder wie „Heit Nacht darst du nit oafach gehen“ und „Rot war´n die Berge“ wechselten mit fröhlichen und furiosen Klängen bei „Aber heit“ oder „I bin vo der Sunnseiten“ ab.

Immer wieder stand das Publikum auf, um mitzusingen, zu klatschen und auf der Tanzfläche wurde es immer enger. Mit diesen drei Tirolern aus dem Zillertal, so erlebten die Laufer erneut, lässt es sich ordentlich feiern. Hans Brinek

N-Land Pegnitz-Zeitung
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