Fehlende Hinweisschilder sorgen für Suchaktionen

Wo geht’s zum KZ-Doku-Ort in Hersbruck?

Der Kubus hinter dem Finanzamt ist nicht ganz leicht zu finden. Foto: M. Scholz2016/03/7083210.jpg

HERSBRUCK – Im Januar ist der Doku-Ort zum früheren KZ-Außenlager in Hersbruck  mit viel Tamtam eingeweiht worden, aber für Auswärtige ist er nach wie vor nur schlecht zu finden. „Kein Wegweiser deutet darauf hin“, kritisierte zuletzt HZ-Leser Klaus Holzschuher aus Hof per E-Mail. Er ist nicht der Einzige. An der Amberger Straße gibt es bislang kein Hinweisschild, weder am Finanzamt, wo Parkplätze zur Verfügung stünden, noch an der Badstraße, von wo aus der schwarze Kubus via Bocchetta-Denkmal „Ohne Namen“ aber nur zu Fuß zu erreichen wäre.

„Wenn man nicht die Auskunft erhält, dass man zur Therme abbiegen muss, wird es schwierig“, schreibt Holzschuher, der dann aber „die Kurve bekam“. Der Gedenk-Ort sei „dann schon informativ“ gewesen. Zuständig ist zunächst die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, die plant und sich dann – auch über die Finanzierung – mit der Kommune abstimmt. „Wir sind dran“, sagt Leiter Jörg Skriebeleit. Bis zum Sommer soll sowohl in Hersbruck als auch in Happurg eine Beschilderung stehen und der Außenbereich fertig sein.

N-Land Michael Scholz
Michael Scholz