Viel Lob für Verein

Altstadtfest Hersbruck: Positive Bilanz

Bei Aeroplane wurde gesungen und getanzt. | Foto: J. Ruppert2016/08/7327860.jpeg

HERSBRUCK  – Da war doch schon wieder viel an früherem Altstadtfest-Flair zu spüren: „Es geht aufwärts“, bilanziert daher auch Jürgen Wild, Vorsitzender des Altstadtfestvereins. Als ein „friedliches und schönes Fest“ stuften Stadt und Polizei die drei Partytage ein.

Besonders Samstag und Sonntag war das Altstadtfest laut Wolfgang Kneißl von der Hersbrucker Polizei gut besucht, was „weitgehend störungsfrei“ ablief. Bei der Präsenz vor Ort, die die Beamten im Vergleich zu einem normalen Wochenende erhöht hatten, um auch etwas für das subjektive Sicherheitsempfinden des Einzelnen zu tun, stellten die Ordnungshüter keine Verstöße fest, berichtet Kneißl.

Auch Bürgerbüro-Chef Christof Rothkegel hat, wie Kneißl, das im Vorfeld entworfene Sicherheitskonzept begrüßt. Beide sind sich einig, dass dieses gut funktioniert hat. „Ich hatte das Gefühl, dass alle Besucher sehr vernünftig waren“, sagt Rothkegel. Dass bei so vielen Menschen einiges an Müll liegen bleibt, „ist halt so“, aber die fleißigen Bauhof-Mitarbeiter hätten hier schnell Abhilfe geschaffen, lobt Rothkegel. Er zieht insgesamt eine „gute Bilanz“ und findet es vor allem „klasse, was die Wirte aufgezogen haben“.

Diese wurden von den Besuchern mit viel Lob bedacht, wie Wild selbst erlebt hat. „Die Leute waren sehr zufrieden mit der Auswahl an Musik und Kulinarischem“, fasst er zusammen. Besonders die bunte Mischung auf den Bühnen, die von DJs bis hin zu „etwas außergewöhnlichen Gruppen“ reichte, sei bei den Gästen gut angekommen. Dass ein Einzelner gegenüber Wild kritisierte, dass es „viel zu wenig Bühnen gab“, konnte dieser so leicht verschmerzen.

Auch die „Ruhezonen“ am Nürnberger Tor und im Hirtenmuseum, wo es keine musikalische Beschallung gab, wurden gut angenommen. Das Hersbrucker Altstadtfest ist somit auf einem guten Weg. Die Basis für weitere stimmungsvolle Auflagen sei wieder gelegt, „jetzt müssen wir weiter am Flair arbeiten“, blickt Wild voraus. Neuerungen wie die DJs haben sich bewährt. Daher meint er: „Der Mensch verändert sich, also muss sich das Altstadtfest auch anpassen.“

Ein kurzes Video ist in Kürze auf www.n-land.de zu sehen.

N-Land Andrea Pitsch
Andrea Pitsch