Tote Tiere im Wald entsorgt

FEUCHT – Ein Spaziergänger hat kürzlich in einem Wald bei Wendelstein 17 Tierkadaver gefunden und deshalb die Polizei verständigt (wir berichteten).Jetzt hat die Feuchter Polizei die Halter der Tiere ermittelt.

Der Hund eines Spaziergängers erschnüffelte im Wald „Schwarzacher Höhe“ in der Nähe der Kanalunterführung bei Neuses (Landkreis Roth) drei Müllsäcke mit 14 toten Katzen und drei toten Hunden.

Die Polizei hat dann sofort das Veterinäramt des Landratsamtes Roth hinzugezogen. Der zuständige Veterinär ordentedaraufhin die Untersuchung der Tiere beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen an.

Anschließend ermittelten die zuständigen Beamten die ehemaligen Besitzer der Tiere. Diese gaben alle an, dass ihre Haustiere in einer Tierarztpraxis entweder eines natürlichen Todes gestorben oder eingeschläfert worden sind. Von dort sollten die toten Katzen und Hunde eigentlich ordnungsgemäß beseitigt werden. Nun ermittelt die Polizei gegen die Tierarztpraxis, weil der Verdacht besteht, dass die eingeschläferten Hunde und Katzen einfach im Wald „entsorgt“ wurden, ein Verstoß gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz.

N-Land Der Bote
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