Jahresprojekt soll über eine Spendenaktion realisiert werden

Neues Blockheizkraftwerk für Walburgisheim

Unterstützen das Projekt des Jahres „Wärme und Strom für das Walburgisheim“: Bürgermeister Konrad Rupprecht, Manfred Göhring, Vorstandsvorsitzender, und Florian Klein, Geschäftsstellenleiter Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, Norbert Claußen, Leiter des Walburgisheims, Haustechniker Johann Iberl und Stefan Thiel, Thiel Montagen.Foto: Lorenz Märtl
Unterstützen das Projekt des Jahres „Wärme und Strom für das Walburgisheim“: Bürgermeister Konrad Rupprecht, Manfred Göhring, Vorstandsvorsitzender, und Florian Klein, Geschäftsstellenleiter Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, Norbert Claußen, Leiter des Walburgisheims, Haustechniker Johann Iberl und Stefan Thiel, Thiel Montagen.Foto: Lorenz Märtl2016/03/heizung_spendenaktion_wallburgisheim.jpg

FEUCHT – Die Zielmarke liegt bei 100.000, erreicht sind derzeit laut Spendenbarometer auf der Homepage des Feuchter Wallburgisheims (walburgisheim-feucht.de) 36.500. Und Gesamtleiter Norbert Clausen ist zuversichtlich, dass die Zielmarke in absehbarer Zeit erreicht werden kann. Dafür hat er sich starke Partner an die Seite geholt, die das Jahresprojekt „Wärme und Strom für das Walburgisheim“ nicht nur tatkräftig unterstützen, sondern auch eifrig die Werbetrommel rühren wollen.

In der Runde herrscht Zuversicht. Gemeinsam mit Bürgermeister Konrad Rupprecht, dem Vorstandsvorsitzenden Manfred Göhring von der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, dem örtlichen Geschäftsstellenleiter Florian Klein und Stefan Thiel von Thiel Montagen informierte der Gesamtleiter der Feuchter Einrichtung des Seraphischen Liebeswerkes über die nun in Gang gebrachte Spendenaktion für das Projekt des Jahres.

Nach mehr als zwanzig Jahren muss die Heizung im Walburgisheim erneuert werden. Neben dem hohen Verbrauch, den eine alte Heizung mit sich bringt, sind es vor allem die Steuerungseinheiten, die immer größere Sorgen bereiten. Für manche Schaltelemente gibt es bereits seit längerem keine Ersatzteile mehr und selbst auf dem „Gebrauchtteilemarkt“ wird die Beschaffung immer schwieriger.

Deswegen hat man sich entschlossen, die in die Jahre gekommene Heizanlage zu erneuern.

Zum Einsatz kommen wird ein Blockheizkraftwerk sowie ein Spitzenlastkessel. Beide werden als Gasbrennwertgeräte betrieben. Auf diese Weise wird nicht nur sparsamer und umweltschonender als bisher geheizt, sondern gleichzeitig ein großer Teil des notwendigen Stroms selbst erzeugt. Beides zusammen, so resümiert Clausen, trägt zum Umweltschutz bei und reduziert die laufenden Ausgaben der Einrichtung.

Grundstock gelegt

Um das Projekt realisieren zu können, muss das Walburgisheim zunächst mit einer Investition in Höhe von ca. 100.000 Euro antreten. Diese Kosten, so Clausen, könne man nicht aus den laufenden Einnahmen erwirtschaften und man ist daher auf Zuschüsse und Spenden angewiesen.

Ein erfreulicher Grundstock ist bereits gelegt. Er stammt aus Zuschüssen des Marktes Feucht (Co-Finanzierung Kindertagesstätten gemäß BayKiBiG) und einer großzügigen Spende von Stefan Thiel (Thiel Montage) aus Feucht, denen Clausen bei dieser Gelegenheit für Initiative und Engegement dankte.

Gleicher Dank ging an den Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht. Die Bank hat zugesagt, das Vorhaben sowohl kommunikativ als auch finanziell zu unterstützen. Bei jedem 10.000er-Sprung des Spendenbarometers legt die Bank einen 1000-Euro-Schein drauf.

Unter seinen Unternehmerkollegen in Feucht will auch Stefan Thiel die Werbetrommel kräftig rühren. Er spricht von einem „lobenswerten Projekt“, das er unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sieht, können doch dadurch langfristig erhebliche Energiekosten eingespart werden. Norbert Clausen spricht von einer Größenordnung von 15.000 Euro im Jahr, die man dann für andere wichtige Zwecke der Einrichtungen vor Ort verwenden kann.

Und als Mitglied der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht nutzte Thiel gleichzeitig die Gelegenheit, das Projekt des Jahres für den Förderpreis anzumelden, den die Bank auch in diesem Jahr ausschreibt und für den heuer die Mitglieder das Vorschlagsrecht haben.

Vorstandsvorsitzender Manfred Göhring betonte, dass man das Vorhaben sehr gerne unterstütze, weil es der Intention von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen entspreche: Hilfe zur Selbsthilfe. Was man auf der einen Seite einspare, könne man an anderer Stelle sinnvoll einsetzen.

So sah es auch Bürgermeister Konrad Rupprecht, der der Aktion einen guten Erfolg wünschte. Darauf hoffen alle Beteiligten, denn schon Mitte des Jahres soll das Vorhaben umgesetzt werden, nachdem die Weichen bereits gestellt sind. Je schneller das Spendenbarometer nach oben schnellt, um so schneller können die vorher aufgebrachten Finanzmittel wieder für andere Zwecke Verwendung finden.

Norbert Clausen plant neben dem Spendenbarometer ein großes Plakat, das auf die Spendenaktion aufmerksam macht. Darauf sind noch einige Felder für Unterstützer frei. Aktuell sind mit ihren Logos vertreten Thiel Montagen, die Stiftung des Seraphischen Liebeswerkes „Miteinander für Kinder und Jugendliche“, der Markt Feucht und die Raiffeisenbank.

Norbert Clausen freut sich auf Interessenten und steht gerne für weitere Auskünfte und Informationen zur Verfügung.

 

N-Land Lorenz Märtl
Lorenz Märtl
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