Jahresempfang im Walburgisheim Feucht

Dorf für Kinder mit toller Atmosphäre

Jahresempfang im Walburgisheim: Stefan König, SWL-Leiter Personal und Dienstrecht, Altötting, Landrat Armin Kroder, 2. Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen, Sybille Scheer, Einrichtungsleiter Norbert Clausen, Angelika Barnier und Thomas Lauterbach von der Mitarbeitervertretung. | Foto: Märtl2017/02/walburgisheim_epfang.jpg

FEUCHT – Der Namenstag der heiligen Walburga ist für das Feuchter Walburgisheim Anlass für den Jahresempfang. Auch in diesem Jahr bot der den Rahmen für die Ehrung verdienter Mitarbeiterinnen. Einrichtungsleiter Norbert Clausen würdigte das Wirken von Sybille Scheer und Angelika Barnier, die seit 25 Jahren zum Wohle der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen tätig sind.

Herzlichen Dank für Beständigkeit und Verlässlichkeit“, sagte Clausen. Dessen Dankesworten schloss sich  für die Mitarbeitervertretung Thomas Lauterbach an, für das Seraphische Liebeswerk in Altöttung überbrachte Stefan König, Leiter der Abteilung Personal und Dienstrecht, den Dank und die besten Wünsche.

Norbert Clausen wertete die Anwesenheit der zahlreichen Gäste, darunter Landrat Armin Kroder, Feuchts 2. Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen, Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates, Geschäftsleitende Beamtin Marion Buchta, Hauptamtsleiter Jürgen Meyer, Pfarrer Roland Thie, Evelyn Kittel-Kleigrewe von der Fachaufsicht des Landratsamtes und direkte Nachbarn, als  ein Zeichen des guten Miteinanders und der vertrauensvollen Zusammenarbeit. Vertreten waren auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die er sehr stolz sei.

Gutes Fachpersonal wichtig

Landrat Armin Kroder verwies auf die „freundliche und fröhliche Atmopshäre“, die im Walburgisheim herrscht und lobte die gute Arbeit der Einrichtung, die den Kindern und Jugendlichen zugute komme. „Sie brauchen unsere Unterstützung“ betonte der Landkreischef.

Er betonte, wie wichtig gutes Fachpersonal sei. Dies sei eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Dass es im Landkreis gleich zwei Fachakademien für deren Ausbildung gebe, sei ein gutes Zeichen.
Der Landrat nützte die Gelegenheit auch dazu, die „hervorragende und beispielhafte Arbeit“ der Marktgemeinde Feucht für Kinder und Jugendliche zu würdigen. Das im letzten Jahr eingeweihte Jugendzentrum sei ein echter Leuchtturm.

„Eine tolle Einrichtung“

Im Namen der Gemeinde hatte 2. Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen die besten Wünsche für die tolle Einrichtung mitgebracht. Sie lobte das gute Einvernehmen mit der Gemeinde und zeigte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft zum Wohle aller fortgesetzt werde.

In seinem Rückblick erinnerte Norbert Clausen an die herausragenden Ereignisse des letzten Jahres, die geprägt waren vom 90-jährigen Jubiläum. Ein besonderer Höhepunkt sei das Ehemaligentreffen gewesen, bei dem er nur Gutes erfahren habe.

Weitere wichtige Ereignisse waren die Einweihung des neuen Kindergartens und die Inbetriebnahme des neuen Blockheizkraftwerks, das nicht nur für Wärme, sondern auch für Strom sorge und so die jährlichen Kosten erheblich reduziere.

Erfolgreiche Spendenaktion

Dass man das Projekt über eine sehr erfolgreiche Spendenaktion gestemmt habe, sei dem Mitwirken vieler zu verdanken, wofür er allen Beteiligten mit lobenden Worten dankte.

Ein sinnvolles Projekt war das Küchencoaching, bei dem man nicht nur viel gelernt habe, sondern auch den Grundstein dafür legte, dass die Küche durch die zwischenzeitlich unter Dach und Fach gebrachte Belieferung der Feuchter Schulmensa mit schmackhaftem Essen besser ausgelastet ist.
Auch im neuen Jahr steht das Thema Küchen auf der Agenda, allerdings als Erneuerung in den drei Wohngruppen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass er auch hier nicht vergeblich um Spenden bitte.

Hoffnungsvoll zeigte er sich auch im Hinblick auf die aktuell laufenden Planungen für die Erweiterung des Kindergartens.

Sein Appell ging an die Politik, auch in Zukunft für entsprechende Rahmenbedingungen zu sorgen, dass man die gestellten Aufgaben erfolgreich meistern kann. Als Stichpunkte nannte er stationäre und ambulante Jugendhilfe und die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge.

Stefan König lobte für das Seraphische Liebeswerk die Arbeit im Walburgisheim und setzte sich dann ausführlich mit der geplanten Reform des SGB 8 (Sozialgesetzbuch) auseinander.

Er warnte davor, an den Standards zu rütteln und nur finanzielle Aspekte in den Vordergrund zu stellen. „Wenn es um Menschen geht, darf nicht das Geld im Vordergrund stehen“, war sein Credo.

Das Heim ist ein echtes Dorf für Kinder mit einer tollen Atmosphäre“, lobte Evelyn Kittel-Kleigrewe von der Fachaufsicht des Landratsamtes. Sie bescheinigte den Mitarbeitern „hohe Professionalität und das Herz am rechten Fleck“.

N-Land Lorenz Märtl
Lorenz Märtl
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