Windrad nur mit der Bevölkerung
LAUF — Die CSU im Laufer Stadtrat fühlt sich durch die Ablehnung von Windrädern durch die SPD (siehe PZ vom Wochenende) bei Bullach in ihrer kritischen Haltung diesem Standort gegenüber bestätigt. Die Fraktion stellt deshalb ihrerseits den Antrag, Windräder im Gebiet Bullach-Neunhof-Simonshofen zu verhindern und freut sich über die „zu erwartende breite Mehrheit im Stadtrat“.
Unter anderem fordert die CSU:
1. Die Stadt Lauf als Besitzer eines Grundstückes stellt dieses nicht für die Windkraft–Nutzung zur Verfügung. Wörtlich heißt es: „Die im Umfeld dieses Grundstückes lebenden Laufer Bürger haben nachvollziehbar dargelegt, dass gesundheitliche, ökologische und finanzielle Risiken bestehen“.
Die Bevölkerung in den betroffenen Orten spreche sich fast einstimmig gegen die Verwendung des Grundstückes aus, das schließlich einmal Eigentum der Bullacher Bürger war und deshalb nicht gegen ihren Willen verwendet werden sollte, so die CSU.
2. Die Stadt Lauf versagt vor dem Hintergrund einer Anfrage des Landratsamtes das „gemeindliche Einvernehmen“ zum Bau von zwei Windkraftanlagen.
3. Die Durchführung einer Bürgerversammlung für Bullach und Neunhof, um „eine zeitnahe und immer transparente Information der Bürger durch die Stadt Lauf“ zu gewährleisten.
4. Die Umwandlung der Vorbehaltsflächen für Windkraft in Vorrangflächen, wie derzeit im Regionalplan vorgesehen, ist abzulehnen. Dies würde Windkraft–Betreibern die Möglichkeit eröffnen Anlagen zu bauen ohne auf das gemeindliche Einvernehmen angewiesen zu sein. Die Stadt würde dadurch ihr Mitspracherecht aus der Hand geben.



hier mal ein paar Hinweise zur neuen Anlagen-Technik:
- Kein Infraschall (gab es nur bei Alt-Anlagen, Neuanlagen werden durch staatlich bestellte Schallgutachter zertifiziert).
Gerade weil die Wirtschaftlichkeit im Binnenland fürher nicht gegeben war, gibt es heute neue hohe Windkraftanlagen mit großem Rotor. Diese können sehr wohl wirtschaftlich betrieben werden.
- Thema Schattenkraftwerke: Puffer-Leistung mußten die Großkraftwerke schon immer für sich selbst bereithalten. Eine AKW-Wartung dauert vier Wochen. Bei Störungen wie in Brunsbüttel oder mangelndem Kühlwasser im Sommer mußte sich der bestehende Kraftwerksbestand schon in der Vergangenheit aushelfen. Ein europäisches Netz, Batterien, Intelligente Haushaltsgeräte und flexible Gasgraftwerke machen die Grundlast-Dinosaurier der Kohle- und Atomindustrie bald überflüssig.
- Software kann moderne Windkraftanlagen heutzutage immer dann abschalten, wenn Schatten auf Häuser fällt.
- Wenn die 24.000 in Deutschland aufgestellten Windkraftanlagen tatsächlich krank machen würden, hätte man sie schon gerichtlich angehalten !
- Standorte wie bei Bullach wurde von der Regionalplanung nach Abwägung der verschiedensten öffentlichen Belange als besonders geeignet bewertet.
- Es handelt sich wie in vielen deutschen Ecken um eine wunderschöne Landschaft, aber mit geringer Bio-Diversivität.
- Eingriff in das Landschaftsbild ist nicht bestreitbar, aber zur Sicherung der zukünftigen Energieversorgung und Erhalt des Planeten für unsere Kinder wichtig.
- Einfluß auf Tourismus ist widerlegt !!! Denn eine Region mit Windkraft zeigt sich zukunfts-/familienfreundlich.
Wertvolle Seite zum Fakten finden:
www.wind-energie.de
Lieber Kohlestrom, der massiv CO² produziert oder sauberer Atomstrom? Den Atommüll können wir ja wieder im Osten vergammeln lassen!
Genau steckt die Millionen die für die Windräder bereitstehen lieber in den Hintern der Stromgiganten, damit die sich so schön um unsere Umwelt kümmern.
Aufwachen!!
Windräder sind Umweltfreundlich und zudem eine Sinnvolle Infestition. Wenn der Laufer-Strom eigenständig vermarktet wird, schafft sich Lauf nicht nur Zusatzeinnahmen sondern wird teilweise Stromautark. Zudem wird eine kleine Abkoppelung des Öls geschafft und alles was nicht mit dem Ölpreis zusammenhängt ist gut!
Hoffentlich bleibt auch die SPD bei Ihrer Meinung !
richtig so, keine wind-bisping-räder!!!
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