Bürgerinitiative will Windkraft-Versammlung in Bullach
BULLACH/LAUF — In Zusammenhang mit der Bürgerversammlung zum Thema Windkraft, in der Laufer Bertleinaula am 7. Juni, stellen Sprecher der Bürgerinitiatve aus Bullach klar, dass sie zwar nichts gegen diese Versammlung hätten, dass ihnen als direkt Betroffene aber eine Veranstaltung in ihrem Ort viel lieber gewesen wäre.
Sehr erstaunt sei man deshalb gewesen, dass Bürgermeister Bisping davon gesprochen habe, dieses Vorgehen sei mit der BI besprochen oder abgesprochen gewesen.
Wörtlich schreibt die Initiative in einem Brief an den Laufer Bürgermeister, der auch der PZ vorliegt: „Unter abgestimmtem Verhalten versteht man ein koordiniertes Verhalten in einer Sache. In diesem Sinne haben wir uns in unserem Gespräch am 17. Mai (mit dem Bürgermeister) zur der von Ihnen (Bisping) vorgeschlagenen Bürgerversammlung nicht abgestimmt.
Vielmehr war es eine einseitige Ankündigung von Ihnen, dass eine Bürgerversammlung für alle Laufer Bürger stattfinden soll. Argumenten von uns, dass jeder Standort seine Besonderheiten habe und deshalb Bürgerversammlungen in den betroffenen Ortsteilen zweckdienlicher seien, waren Sie nur insoweit zugänglich, als ungeklärte Fragen in nachgelagerte Ortsteilversammlungen verschoben werden könnten.
Begründet haben Sie Ihren Standpunkt mit terminlichen Gründen und damit, dass das Thema alle Bürger betreffe. Wir haben deutlich gemacht, dass zu einem so wichtigen Thema Bürgern vor Ort die Möglichkeit gegeben werden muss Bedenken vorzubringen. Eine Großveranstaltung sei dafür nicht geeignet. Wir kündigten an, unabhängig von einer Großveranstaltung, gegen die wir grundsätzlich nichts haben und auf deren Zustandekommen wir nicht einwirken können, unsere Rechte wahrnehmen zu wollen. In diesem Sinne wurden wir allenfalls informiert“.



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