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Lokales HZ
15.07.12 16:59 Uhr
S-Bahn-Einweihung

Hochmoderner Werbeträger für Hartmannshof

Von: Franz Müller

Grünes Licht für die S-Bahn „Hartmannshof“ (v. links): Marlene Mortler, Jörg Fritsch, Marco Schimmich, Dr. Thomas Beyer, Günther Steinbauer und Landrat Armin Kroder. Foto: F. Müller
Grünes Licht für die S-Bahn „Hartmannshof“ (v. links): Marlene Mortler, Jörg Fritsch, Marco Schimmich, Dr. Thomas Beyer, Günther Steinbauer und Landrat Armin Kroder. Foto: F. Müller

HARTMANNSHOF — „Wir taufen dich auf den Namen Hartmannshof“, sagten die Paten Bürgermeister Jörg Fritsch und Teilnetzmanager Marco Schimmich und leerten ihr Sektglas über der Zugseite aus, die jetzt den neuen Namen und das Gemeindewappen trägt. Dabei sahen prominente Gäste wie MdB Marlene Mortler, MdL Dr. Thomas Beyer, Landrat Armin Kroder, die Bürgermeister Benedikt Bisping (Lauf), Hans-Helmut Schmidt (Ottensoos), Günther Steinbauer (Röthenbach) und Georg Schmid (Weigendorf), die Pommelsbrunner Gemeinderäte und Albert Blersch (Leiter Bundespolizeiinspektion Nürnberg) inmitten einer großen Menschenmenge zu.

Zuvor hatte Bürgermeister Jörg Fritsch seine Freude über das „besondere“ Ereignis geäußert, weil jetzt in der ganzen Region für den Ort und das „Aushängeschild“ Bahngelände mit dem Urzeitmuseum geworben wird. Sein Dank galt der Arge Hartmannshof als Ausrichter des Aktionstages mit einem unterhaltsamen Programm.

Auch Landrat Armin Kroder unterstrich die gute Auswahl der Bahn, wobei man als Besonderheit den Nachweis des ersten menschlichen Aufenthalts in Bayern mit dem Backenzahn eines Neandertalers in die Waagschale werfen kann. Zudem hat der „Eisenbahnerlandkreis“ ein gutes Verhältnis zur Bahn und weist mit den beiden Strecken eine gute Infrastruktur auf.

Marco Schimmich hatte mehr fachliche Auskünfte parat; so ist der Talent 2 der erste Triebwagen dieses Typs, der im Bereich Nürnberg in Dienst gestellt worden ist. Die Verwirklichung des seit etlichen Jahren betriebenen Ausbaues der S-Bahn-Strecke hat nun endlich ein gutes Ende gefunden. Stündlich kommt und geht der Triebwagen bis Bamberg; ab Hersbruck und Lauf werden die Zeittakte verkürzt, um das Volumen bewältigen zu können.

Die Ausstattung, das Platzangebot mit 221 Sitzplätzen und ein barrierefreier Zugang sind ein Qualitätsmerkmal für eine gute Bedienung der Strecke. Mit der Taufe wird der Triebwagen den Namen durch einen großen Teil Frankens tragen.

Die Tauffeier hatte der Posaunenchor Hartmannshof unter Leitung von Katharina Polster musikalisch umrahmt. Nach der Sektdusche trug auch der feuchte Juli mit einer echten Wassertaufe sein Teil zum Fest bei; vorausschauend hatte man für Schutz durch ein geräumiges Zelt gesorgt.

Wer Lust hatte, konnte mit dem neuen Zug kostenlos zwischen Hartmannshof und Hersbruck links pendeln. Beim Infomobil des VGN lagen die neuesten Freizeittipps aus, die durch Bahn- oder Buslinien erreichbar sind. Auch das Urzeitmuseum hatte geöffnet und profitierte von neugierigen Bahnkunden, die die Sammlung noch nicht kannten.




Kommentare

Heiner Breitbandgrinser, Laff, 16.07.2012 10:00:
Schöne Mütze hat sie auf, die Marlene, ob das wohl ihre neue
Parteifarbe ist?

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