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Lokales PZ
16.08.12 10:56 Uhr
Schnaittacher Freibad

Freie Wähler wollen „endlich klare 
Linie“

Von: Pegnitz-Zeitung

SCHNAITTACH — Die Freien Wähler in Schnaittach haben in einem Brief an Bürgermeister Georg Brandmüller „endlich eine klare Linie“ gefordert, wie mit der Freibad-Pannenserie umzugehen ist.

Neben dem bekannten nachdrücklichen Wunsch nach einem Fachanwalt schlagen die Freien vor, sofort einen Sonderausschuss Freibad zu bilden aus einem Bauamtsmitarbeiter, den Brandmüller benennen soll, und jeweils einem Vertreter der vier Marktratsfraktionen. Dieser solle dann dem Marktrat den Sachstand mit möglichen Handlungsoptionen vortragen. „Nur auf Grundlage kompletter Informationen ist dem Marktrat eine Entscheidung möglich“, heißt es in dem Brief, den die FW auf ihrer Facebook-Seite gepostet hat.

Weiterhin sollte die Hilfe übergeordneter Behörden in Anspruch genommen werden. Außerdem bitten die Freien Wähler um die kompletten Unterlagen zur Auftragsvergabe von 2007/2008 an das planende und bauleitende Ingenieurbüro.




Kommentare

Karin Dobbert, Schnaittach, 18.08.2012 11:14:
Der Brief der FW an Bürgermeister Brandmüller ist sehr sachlich gehalten. Woran sich der Kollege Lang stösst, ist für mich nicht nachvollziehbar. Fakt ist, dass der Marktrat von Schnaittach bis heute keinen Anwalt beauftragt hat, Fakt ist, dass der Marktrat nicht weiss, wer dieser Anwalt sein soll und Fakt ist, dass im August weder eine Sitzung des Marktrats oder des Bauausschusses noch eine Fraktionsführerbesprechung zu diesem Thema stattgefunden hat. Und was Herr Lang mit dem letzten Satz des Berichts meint "die Umstände der Auftragsvergabe an den Planer 2007/2008 sollten doch FW-intern mit den damaligen eigenen Räten zu klären sein" ist unverständlich. Ich meine, dass eine Verwaltung dazu da ist, den Bauausschuß bzw. den Marktrat auf den aktuellen Wissensstand zu bringen mit sachlichen Informationen. Es sollte nicht sein, dass Markträte, die schon länger im Marktrat vertreten sind, einen Wissensvorsprung vor anderen haben. Und den "altgedienten" kann es nicht schaden, wenn sie noch einmal die Chronik hören.

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