Marode Brücke erstes Dorfsanierungsobjekt

HENFENFELD — Der Gemeinderat vergab die Ingenieurleistungen für die neue Fußgängerbrücke „In den Weihern“ und befasste sich mit der Kirchweih. Dort wird es wohl auch in Zukunft keine großen Fahrgeschäfte geben - mangels Strom.
Die Fußgängerbrücke „In den Weihern“ musste aufgrund ihres Zustandes kürzlich gesperrt werden. Jetzt ist sie durch provisorische Stützen zwar wieder begehbar, doch soll hier ein Ersatz gefunden werden. Die Ingenieurleistungen wurden an das Büro Meyer & Schmidt aus Lauf vergeben. Gemeinderat Georg Schlenk fragte nach, ob der Standort der Brücke nicht verlegt werden könne, da sie sich derzeit an der unsichersten Stelle in einer Kurve befinde. Die neue Brücke soll tatsächlich weiter nördlich über den Hammerbach führen.
Bei einem Ortstermin von Bauausschuss und dem Besitzer der Fahrgeschäfte wurde sondiert, wie man die Henfenfelder Kirchweih gerade für die Jugend mit stärkeren Fahrgeschäften attraktiver gestalten könne. Das Ergebnis war sehr ernüchternd: Es fehlt an Platz und einer starken Stromversorgung. Akzeptiert wurde der Antrag des Sportvereins auf einen Pils- und einem Imbissstand an der Kirchweih.
Die Bauarbeiten im Eingangsbereich des Friedhofes kommen gut voran, in Kürze wird auch der Brunnentrog wieder aufgestellt. Für neue Ruhebänke gibt es Unterstützung durch ein örtliches Geldinstitut. Probleme machen derzeit Jugendliche, die mit deutlich überhöhtem Tempo mit ihren Fahrzeugen durch die Straßen rasen, besonders am Bahnhof und am Bolzplatz. Bürgermeister Gerd Kubek kündigte an, hier stärker durchgreifen zu lassen. Im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung werden der Bürgermeister und sein Vertreter Peter Hader tätig.

Anmerkung hinzufügen