Tödliche Kollision mit Lastwagen
HERSBRUCK – Als die Rettungskräfte des BRK Hersbruck, Lauf, Schnaittach und des ASB Lauf am gestrigen Morgen gegen 5 Uhr am Unfallort eintrafen, bot sich ihnen ein erschütternder Anblick: Splitter und Blechteile lagen über die B14 bei der Ausfahrt nach Weiher über beide Fahrbahnen verstreut, ein Lkw stand mit abgerissenem Führerhaus am Hang der Auffahrt, ein Wagen war ein einziger Haufen Schrott.
Diesen hatte ein 24-jähriger Mann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach gelenkt, der noch an der Unfallstelle verstarb. Aus bislang ungeklärten Gründen stieß er mit seinem dunklen 1er-BMW vermutlich frontal mit dem 7,5-Tonner aus Passau zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW im Frontbereich massiv deformiert und der 24-Jährige schwerstverletzt darin eingeklemmt. Der junge Mann musste von den Hersbrucker Rettungskräften noch im Auto wiederbelebt werden. Erst dann befreite ihn die Feuerwehr Hersbruck aus dem Wagen. Obwohl die Notärzte um das Leben des Oberpfälzers kämpften, starb er aufgrund der schweren Verletzungen im Bereich des Bauches und der unteren Extremitäten noch vor Ort.
Der 51-jährige Lkw-Lenker dagegen konnte sich selbstständig aus seinem abgerissenen Führerhaus befreien. Er erlitt Verletzungen an beiden Beinen sowie am Unterkiefer und wurde in eine Nürnberger Klinik eingeliefert. Bevor die Aufräumarbeiten auf der gesperrten Strecke, die erst gegen 9.30 Uhr wieder befahrbar war, begonnen werden konnten, untersuchte ein Gutachter die Unfallstelle. Die Wehren aus Hersbruck, Altensittenbach und Henfenfeld leuchteten die Unfallstelle aus und regelten den Verkehr, der sich in und um Hersbruck staute.




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