Windrad-Streit vor Gericht
LAUF — Im vergangenen Jahr hatte das geplante Windrad bei Bullach vor allem in Lauf hohe Wellen geschlagen und massive Bürgerproteste ausgelöst: Erst Genehmigung durch das Landratsamt, dann Ablehnung durch den Laufer Stadtrat mit Klage gegen das Projekt. Am kommenden Mittwoch, 25. Januar, geht die Geschichte nun in ihre nächste, möglicherweise letzte Runde. Ab 8.45 Uhr verhandelt das Verwaltungsgericht Ansbach in öffentlicher Sitzung über die Klage der Stadt.
Dabei erhält Lauf Unterstützung von zwei Seiten. Auch der Markt Eckental verweigert die Zustimmung zur „emissionsrechtlichen Genehmigung“ des Windrades, wie es offiziell heißt.Eine Neunhoferin, die im Ort eine Pferdepension betreibt, klagt gegen das Windrad, weil es zu nahe an ihrem Betrieb stehe und damit nachts die Lärmgrenzwerte überschritten würden.
Das Landratsamt und die Firma „Bürgerwind Lauf“ des Investors Kessler aus Billerbeck in Nordrhein-Westfalen, die das Windrad bauen will, beantragen, die Klagen abzulehnen.
Sie meinen, dass die Genehmigung der Anlage rechtmäßig erteilt wurde. Das Windrad auf dem Galgenberg stehe nicht nur weit genug von den Häusern weg, um alle Lärmgrenzwerte einzuhalten, die Anlage störe auch das Landschaftsbild nicht übermäßig, sei mit dem denkmalgeschützten Ortsbild von Neunhof vereinbar (was das Denkmalamt allerdings anders sieht) und beeinträchtige die Natur nicht so, dass man es verhindern dürfe.
Die Stadt Lauf dagegen, wie auch Eckental, ist der Meinung, das Landratsamt habe zu Unrecht die Genehmigung erteilt. So seien unter anderem Natur- und Denkmalschutz nicht ausreichend berücksichtigt, auch würden durch das Windrad „Landschaftsbild und Erholungswert irreparabel und auf Dauer schwerstens geschädigt“. Außerdem sei der Wind bei Bullach so schwach, dass die Fläche schon zur Ausweisung als Windradstandort ungeeignet gewesen sei.
Hier geht es zur N-land-Sonderseite mit allen Artikeln zum Thema Windkraft.



Hat ja jede gewusst nur die CSU nicht.
Ansonsten hätte Sie, die CSU diese unsinnige Klage nicht gewollt.
Schade dass die schwarzen immer wieder Geld in den Sand setzen.
Danke an diejenigen welche standhaft geblieben sind und die Windenergie fordern und verteidigen.
Peter Rduch
als Mitglied einer vermeintlich demokratischen Partei sollten Sie Mehrheitsentscheidungen auch mittragen, anstatt beleidigt nachzukarteln.
Sie haben doch ganz andere offene Baustellen, wo ein Versagen der Allianz doch ganz deutlich ist.
Mir kommen die Windradgegner recht frustriert vor :D
Damit können Laufer Alt-68er ihr Gewissen beruhigen, das hilft schon weiter.
Ich sehe da nur Vorteile, die Landbevölkerung ist eben nicht so fortschrittlich, da müssen die Städter unter grüner Führung eben das Windprojekt durchpeitschen.
Die Leute vom Land sind eben rückständig.
Dank an die Herren Bisping, Grand und Kern !
Ihr habt die Zeichen der Zeit erkannt, irgendwann werden euch die Bullacher und Neunhöfer ein Denkmal bauen, vielleicht auf einem Misthaufen.
Windräder werden und müßen kommen.Bin öfter im Westerwald und da stehen überall diese Windräder rum. Stören tun die mich nicht.Man könnte aufm Moritzberg ein paar draufbauen, die würden niemanden stören.Ich würde das unterstützen.Es wird noch soweit kommen das unser ganzer Strom von außen kommen muß wenn wir nicht langsam in die Reihe kommen. Vom Gas her hat uns Rußland schon in der Kralle. Sollen wir wegen Strom auch von jemand abhängig sein?
Ich könnte mir höchstens Windräder an der A9 zischen Plech und Pegnitz vorstellen.
Anmerkung hinzufügen