Schluss mit analog

HERSBRUCK (ms) - Der Countdown zur Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens läuft: Noch gut 100 Tage bleiben den Fernsehzuschauern, um auf den digitalen Empfang umzusteigen. Wer derzeit noch analog über Satellit fernsieht und am 1. Mai nicht in die Röhre schauen will, sollte rechtzeitig umrüsten. Dann sind sämtliche Fernsehprogramme nur noch mit entsprechender Schüssel und passendem Digitalreceiver zu empfangen.
Hersbrucks Elektrofachhandel ist schon auf die Umstellung vorbereitet: Günter Pilhofer hat in seinem Hifi-Geschäft seit Langem nur noch Sat-Digitalreceiver im Sortiment. „Trotzdem kam vor kurzem eine Kundin, der ich mit einem gebrauchten, analogen Empfangsgerät aushelfen musste. Ihres war defekt und ihr Mietshaus war noch nicht auf Digitalempfang umgerüstet.“
Obwohl der Abschaltungstermin schon lange bekannt ist, steht das Fernsehpublikum der Reform offenbar gelassen gegenüber und lässt sich Zeit mit der Anschaffung eines neuen Geräts. „Wir sind zu Hause mit unserem analogen Gerät zufrieden und werden uns wahrscheinlich erst auf den letzten Drücker, kurz vor der Abschaltung ein neues besorgen“, sagt Martin Abt aus Reichenschwand.
Markus Heizer, Mitinhaber von Fernseh Schramm, ist zuversichtlich, was die Bereitschaft der Hersbrucker zur Umrüstung angeht: „Im letzten halben Jahr haben wir eine deutlich höhere Nachfrage nach digitalen Receivern und Empfangsteilen für die Satellitenschüssel registriert.“ Er hält seine Kunden grundsätzlich für gut informiert, vor allem durch die Hinweise, die von den Programmanbietern immer wieder gesendet werden.
Auch die Kundschaft von Stefan Sacherl im neu eröffneten Reithofer Technik Markt scheint gut informiert, obwohl einige die Umstellung nur mit Murren hinnehmen. „Trotz der Ankündigungen bin ich mir aber fast sicher, dass sich einige Kunden ab 1. Mai wundern werden, dass ihr Fernseher plötzlich nicht mehr funktioniert“, meint er.
Größere Programmauswahl
Die Vorteile des digitalen Fernsehens liegen in einer besseren Bild- und Tonqualität. Außerdem bietet der neue Empfangsmodus eine größere Auswahl an nationalen und internationalen Fernsehprogrammen. „Viele der neuen Geräte haben zusätzlich eine praktische Aufnahmefunktion und ermöglichen eine besonders einfache Bedienung“, so Pilhofer.
Dafür muss der Nutzer für die neuen Empfangsgeräte etwas mehr als für die alten, analogen berappen: Einen Digitalreceiver gibt es ab etwa 40 Euro, für Empfang in HD-Qualität liegt der Preis noch etwas höher. Der Experte empfiehlt einen HD-fähigen Receiver, „wenn es der Röhrenfernseher aber noch tut, reicht auch ein normaler“, rät er. Wenn gleich ein neuer Fernseher angeschafft werden soll, lohnt sich unter Umständen auch ein Fernsehgerät mit bereits integriertem Receiver.
Für den herkömmlichen Radioempfang sehen die Hersbrucker Fachleute im Moment keine Gefahr. Zwar fallen mit der Abschaltung einige analog über Satellit zu empfangenen Radioprogramme weg, das klassische UKW-Radio bleibt uns aber vorerst einmal erhalten. Auch Kabelfernsehkunden haben nichts zu befürchten, hier bleibt alles beim Alten. Irmela Taucherbeck aus Rückersdorf hat immerhin schon bei einem von zwei Fernsehgeräten auf digitalen Empfang umgestellt.
Ein bisschen Zeit bleibt noch, um sich auf die Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens einzustellen. Hauptsache, am 1. Mai ist auf dem Bildschirm nicht nur „Schnee“ zu sehen.



Was meint Ihr was ich etzertle noch sehe in meinen alten Grundig Fernsehen Fast nix mehr.
Ohne einen neuen Flachbildfernseher sieht man nur noch die Hälfte.
Entweder hat man unten und oben schwarze Streifen oder lange Köpfe oder nur einen Teil von dem Film bekommt man mit. Da kann man hin und herschalten und nix geht mehr so wie früher
Die neuen Flachbildfernseher, da braucht man eine Karte, um ein scharfes Bild zu bekommen. Die kostet im Jahr € 70.-
Nix gscheits den Glump.
Da sieht man ja die hübschen Mädels nur noch verschwommen.
Jou werkli
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