RSS-FeedsAnzeigenIhre ZeitungGemeindenKontaktImpressumSitemap
Lokales HZ
27.12.11 17:22 Uhr

Zeigen, was das Land zu bieten hat

Von: Ute Scharrer

Sprachen über den Tourismus: Bruno Schmidt, der neue Geschäftsführer Dominik Munkert und Robert Ilg (von links). Foto: U. Scharrer
Sprachen über den Tourismus: Bruno Schmidt, der neue Geschäftsführer Dominik Munkert und Robert Ilg (von links). Foto: U. Scharrer

HERSBRUCK — Möglichst viele Gäste und Urlauber nach Hersbruck und Umgebung zu locken und sie möglichst lange zum Bleiben zu bewegen, das ist das erklärte Ziel des Tourismusvereins Hersbrucker Schweiz. Dafür hat er heuer viel in Bewegung gesetzt, sieht für 2012 aber noch viel Arbeit vor sich. Der neue Name, der den „Fremdenverkehrsverein Hersbrucker Land“ ersetzen und die „Tourist Info“ mit beinhalten soll, soll dabei keine reine Äußerlichkeit bleiben.

Der 1. Vorsitzende des ehrenamtlichen Vereins, Bruno Schmidt, rief auf, vom Kirchturmdenken wegzukommen und größer zu denken - auch großräumiger. Im „Nahbereich“ sollen Kräfte gebündelt und in einer engen Zusammenarbeit mit der Stadt Hersbruck eine neue und zeitgemäße Struktur des Tourismus erarbeitet werden. Mit den Pfunden der Stadt, wie etwa der Fackelmann-Therme, dem immer bekannter werdenden „Schäufeleskönig“ Waldemar Bogner, den eifrigen Stadtführern und natürlich der landschaftlichen Lage und ihren vielen Freizeitmöglichkeiten müsse man weiterhin wuchern. Doch auch die Verbindung nach Nürnberg oder in die Fränkische Schweiz würde von einer Intensivierung profitieren - schließlich soll die ganze Region für Urlauber ein Begriff werden.

Auf zahlreiche Aktivitäten kann der 80 Mitglieder starke Verein zurückblicken, der Besuch vieler Messen gehört ebenso dazu wie die Charmeoffensive Waldemar Bogners bei vielen Veranstaltungen. Etwa 1500 Gäste wurden 2011 durch die Stadt geführt, Wanderwege wie der Kalorienweg (die HZ berichtete) seien ausgezeichnet und Ruhebänke instand gehalten worden. Die Verlegung der Touristinformation ins Bürgerbüro sei trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten erfolgreich verlaufen. Hilfesuchenden werde rasch und kompetent geholfen.

Trotzdem stelle der Trend im Tourismusbereich, der hin zu kürzeren und spontaneren Besuchen und weg von längeren Aufenthalten führe, eine echte Herausforderung dar. Die Übernachtungszahlen sinken und das vielfach herbeigewünschte Stadt-Hotel sei weiterhin nicht in Sicht, weniger wegen eines Mangels an Investoren als an langfristigen Betreibern. Wie fast jedem ehrenamtlichen Verein fehlt es dem Tourismusverein Hersbrucker Schweiz vor allem an zwei Dingen: Mitgliedern, die zur Mitarbeit bereit seien, und Geld. Auch ein Wegemarkierer werde dringend gesucht.

Ein Schritt in die richtige Richtung sei die Einführung des neuen Geschäftsführers Dominik Munkert, der hauptberuflich im Bauamt der Gemeinde Reichenschwand tätig ist. Er wird sich um die schriftlichen und administrativen Belange des Vereins kümmern. Auch die „Vernetzung“ des Vereins bei Internetauftritten wird ein Teil seiner Aufgaben sein, ebenso der Besuch von Messen.

Bürgermeister Robert Ilg sprach dem Verein und dem 1. Vorsitzenden ein Riesenlob aus. Der Verein sei auf dem richtigen Weg, die Alleinstellungsmerkmale Hersbrucks zu nutzen und publik zu machen. Ilg wies auf das erfolgreiche Marketing der Therme und die Kooperation mit dem 1. FCN hin und freute sich über die Verzeichnung des „Schäufeleskönigs“ auf der Spezialitätenlandkarte der Region. Hier, so Ilg, dürfe man aber nicht stehenbleiben. Die mangelnde Beweglichkeit, die die Finanzlage allen aufzwänge, sei nicht erfreulich. Das vorhandene Konzept zur Werbung für und Bindung an die Stadt als touristisches Ziel müsse aber dennoch mit Leben gefüllt werden.




Kommentare

Wolfgang Schröpfer, Hersbruck, 11.02.2012 16:23:
Hier werden angeblich Leute zur Mitarbeit gesucht, steht geschrieben. Da der Tourismusverein auch beim Hersbrucker Mit-mach-Tag anwesend war und man daher denken könnte, Mitmacher sind willkommen, habe ich eine kurze Mail an Herrn Schmidt geschrieben, in der ich meine Bereitschaft zur Mitarbeit auch vor meinem beruflichen Hintergrund (Werbefachwirt und Werbetechniker)erklärt habe.

Meiner bescheidenen Meinung nach, könnte ich daher beim Tourismusverein schon eine Bereicherung sein.

Antwort: Angeblich braucht man nur Leute zur Wegemarkierung. Tja so ist das in Hersbruck. Alles nur für Eingeweihte und möglichst keine (fremden) Ideen zulassen.
Hersbrucker Zeitung, Andrea Pitsch, Hersbruck, 29.12.2011 09:54:
Meine Herren, einige Kommentare mussten wir verbergen, da diese eine Person in persönlicher Weise angriffen. Ihre Meinung sei Ihnen gegönnt, nur hat sie in diesem Fall nichts mit dem Thema zu tun und ist zudem etwas zu weit unter die Gürtellinie geraten. Wir hoffen, dass Sie das verstehen!
M S, Lauf, 28.12.2011 15:41:
Vorsicht !!!!!!

Absolutes Entenschutzgebiet, betreten nur auf eigene Gefahr.
Schorsch Huber, Lauf, 28.12.2011 11:33:
Ich bins der Huber Schorsch,
Also die Brotwärscht am Weihnachtsmarkt kanns`t net essen, die schmecken nach Fisch.
3 x habs ich mir kafft und jedsmal wegschmissn.
Ich kumm halt zu Euch Heberle um mei Steuer zu zahln.
Habts Ihr er gscheite Disco ?? Oder wohlt Ihr nur die alten Leut anlocken ?? Ist da auch was für Junge Leute ?? Habt Ihr Rock am Berg ?? Ihr seit die Heberle und bleibts auch. Nix los bei Euch. Prost Mahlzeit
Wolfgang Stanglhuber, Großraum Hersbruck, 27.12.2011 23:48:
Dem Ilg seine Hauptaufgabe: "in die Kamera lächeln"
Franz Z., Hersbruck, 27.12.2011 23:02:
http://www.bild.de/news/leserreporter/pelikan/pelikan-von-windrad-getoetet-20661884.bild.html


Ja, Tierquäler aller Länder vereinigt euch... (Ironie!).
Der Mahner, Hersbruck, 27.12.2011 20:08:
... ausgezeichnet, dann können die ersten Touristen gleich eine spannende Windrad-Safari unternehmen. Mit wilden Tieren im gestreiften Disco-Effekt-Look. Pardon, die Dinger sind ja natürlich supi beschichtet... zumindest wenn man ganz fest daran glaubt, hält das ganze dann auch länger als drei Jahre bis die Beschichtung verwittert ist. Und ein Jungspund als Geschäftsführer, wow. Das beeindruckt aber die Touris, werden dann bestimmt auch in Schaaren gleich zur Altensittenbacher Quietsche-Ente pilgern.

Anmerkung hinzufügen

* - Pflichtangabe

Hinweis: Hinweis: Die Redaktionen behalten sich vor, Kommentare auch als Leserbriefe in den drei Heimatzeitungen zu veröffentlichen. Beleidigende oder anstößige Kommentare werden gelöscht. (Anm. d. Redaktion).

*
*


*
*


EM-Tippspiel
Diepersdorf vs. Schwaig

twitter Stream

NAchrichten aus Nürnberg & Franken

Link zur Startseite Der Bote Link zur Startseite Pegnitz-Zeitung Link zur Startseite Hersbrucker Zeitung Link zur Homepage N-land.de