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01.07.11 17:17 Uhr

Angst vor dem Keilberg?

 

Am nächsten Samstag, 9. Juli, startet der 12. Landkreislauf durch das Nürnberger Land. Vom Happurger Ortsteil See geht es via Schupf und Eismannsberg durchs Hammerbachtal ins 1000-jährige Schnaittach. Hersbrucks Polizeichef, Erster Polizeihauptkommissar Hans Meixner, streift sich dabei das Leibchen der kommunalen Spitzenläufer über.
Sie sind beim Landkreislauf ein „alter Bekannter“, waren schon sieben Mal dabei. Mussten Sie heuer lange überlegen?
Hans Meixner: Überhaupt nicht, ich bin ja in den vergangenen drei Jahren immer für die kommunalen Spitzenläufer angetreten. Und ich freue mich natürlich, dass der größte Teil des Laufes durch unseren Dienstbezirk geht. Allerdings würde ich ganz gerne mal wieder für meinen „Originalrennstall“ an den Start gehen – das Team Jura der PI Hersbruck.
Ziehen Sie nur zum Landkreislauf die Joggingschuhe an oder laufen Sie auch privat?
Ich laufe sehr gerne, bin normalerweise jeden zweiten Tag irgendwo rund um Neuhaus unterwegs. Aber in den letzten Jahren ist es immer schwerer für mich, mein persönliches Ziel zu erreichen – unter die besten 60 „meiner“ Etappe zu kommen. Das liegt nicht nur am Alter, auch die Qualität der Teilnehmer wird immer besser.
Auf welcher Etappe sehen wir Sie heuer?
Auf der von Kucha nach Offenhausen. Ich war zwar eigentlich für ein anderes Teilstück vorgesehen, habe aber mit dem Neuhauser Bürgermeister Josef Springer getauscht, weil der am Vormittag einen wichtigen Termin hat. Die Etappe ist ziemlich schwer und geht ganz schön den Keilberg rauf. Aber das macht mir nichts aus. Und: es wird bestimmt nicht so schnell gelaufen.
Apropos schnell laufen: Haben Sie einen Tipp für nicht ganz so gut trainierte Teilnehmer?
Sich auf keinen Fall zu überfordern. Zu viel Ehrgeiz bringt gar nichts. Gleiches gilt für den Versuch, sich an einen anderen, schnelleren Läufer „dranzuhängen“. Also einfach seinen eigenen „Stiefel“ runterlaufen...   
Foto/Interview:Klaus Porta




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