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Lokales PZ
02.02.11 18:16 Uhr

Große Mehrheit der Laufer Räte gegen Windrad

Von: Clemens Fischer

Bürger aus Neunhof und Bullach demonstrierten im Laufer Bauausschuss gegen ein Windrad. Foto: Fischer
Bürger aus Neunhof und Bullach demonstrierten im Laufer Bauausschuss gegen ein Windrad. Foto: Fischer

LAUF/NEUHOF/BULLACH — Wie zuletzt erwartet lehnte der Laufer Bauausschuss mit neun gegen vier Stimmen den Bau eines Windrades auf dem Galgenberg zwischen Neunhof und Bullach ab. Die Räte von CSU und SPD sowie Stadtrat Zeltner von den FW sprachen sich damit gegen die Verwaltungsvorlage aus, die aus „juristischen Gründen“ das sogenannte „gemeindliche Einvernehmen“ zum Bauantrag eines Investors erteilen wollte. Genehmigungsbehörde ist allerdings das Landratsamt. Und so teilte Bürgermeister Bisping, der selbst für das Windrad votierte, mit, dass man im Landratsamt trotz der Ablehnung in Lauf wohl gar nicht anders könne, als die 150 Meter hohe Anlage zu genehmigen. Dies jedenfalls sei das Ergebnis eines noch am Dienstag mit dem Landrat und dem zuständigen Fachmann geführten Gespräches.

Breite Zustimmung allerdings hatte nach einer über dreistündigen Diskussion die CSU-Vorlage gefunden, in der vier von einem eigenen Juristen untermauerte „sehr gute Gründe“ aufgeführt wurden, warum die Stadt ihre Zustimmung zu Recht verweigern darf und muss. So sei weder die Erschließung der Fläche gesichert noch gebe es ein fundiertes Gutachten zum Vogel- und Fledermausschutz. Zudem würden das in Teilen denkmalgeschützte Ortsbild von Neunhof und die besonders schöne Landschaft durch ein Windrad, „ein technisches Monument“, irreparabel zerstört.

Hinzu komme, dass die Anlage „meilenweit von jeder Wirtschaftlichkeit entfernt“ sei, wie CSU-Sprecher Mayer sagte, was geradezu zur Ablehnung verpflichte. Das Gesetz nämlich erlaube keine sinnlose Flächenzerstörung und Menschenbelästigung. Ein Windrad mit der geplanten Höhe von 150 Metern erreiche aber laut Herstellerangabe und der im aktuellen Laufer Windgutachten berechneten Windgeschwindigkeit über Neunhof im besten Fall 37 Prozent des Ertrages eines durchschnittlichen Windrades. Wenigstens 60 Prozent dieses Referenzertrages wären für eine Förderung des Windstromes durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) aber notwendig. „Diese Werte verbieten sogar die Ausweisung des gesamten Galgenberges als Vorbehaltsfläche im Regionalplan“, so Mayer.

Auch SPD-Fraktionssprecher Ittner begründete die Ablehnung seiner Fraktion (drei Ausschusssitze) unter anderem mit der fehlenden Wirtschaftlichkeit. Vor diesem Hintergrund, der objektiv mit Zahlen belegt werden könne, sei die erdrückende Wirkung eines Windrades, die ja auch vom städtischen Anwalt Max Döbler so gesehen werde, einfach nicht zumutbar. Selbst der Vorsitzende des Bund Naturschutz Lauf vertrete die Meinung, dass ein nicht wirtschaftliches Windrad bei Neunhof auch nicht errichtet werden dürfe, so Ittner. Die SPD habe vor dem Hintergrund der ungünstigen Lage und der Beeinträchtigung der Bevölkerung schon das städtische Grundstück als Windkraftstandort abgelehnt, und „diese Ansicht hat sich nicht geändert, nur weil es jetzt auf privatem Grund stehen soll“. Es gehe bei der Debatte eben nicht um Windkraft in Deutschland, sondern um die Bürger bei uns, so der SPD-Sprecher. Leider habe die Stadt hier nur wenig Mitspracherechte, „da fühlen wir uns gestutzt.“

Einig waren sich CSU und SPD darin, dass die Rechtssprechung in Sachen Windräder derzeit im Fluss sei, auch weil die Anlagen inzwischen Dimensionen und damit Beeinträchtigungen erreichen, die früher nicht denkbar gewesen seien.

In diesem Punkt, dass sich die Rechtssprechung durchaus ändern könne, stimmte auch der Anwalt der Stadt den Windradgegnern zu. Er habe in seiner Prüfung des gemeindlichen Einvernehmens vor allem auch nach Verwaltungsgerichtsentscheidungen gesucht. Dabei sei er eben in der rein juristischen Betrachtung der Sachlage zum Ergebnis gekommen, dass es keine Gründe für ein Versagen des Einvernehmens gebe. Selbst wenn diese in einigen Punkten wiedersprüchlich klingen und es natürlich der betroffene Bürger vor Ort subjektiv anders betrachte. Als Beispiele nannte er die Erschließung sowie die optische Beeinträchtigung. So bedeute Erschließung nicht, dass die Windradteile auch sicher über öffentliche Wege angeliefert werden können, sondern nur, dass die Wartung mit kleineren Fahrzeugen gesichert sei. Dass dem der Ausbau eines breiten Weges zum Antransport des Rades oder der Aufstellung eines mächtigen Autokranes, die 20 Jahre möglich sein muss, widerspreche, ändere nichts an dieser gesicherten Erschließung laut Baurecht. Und natürlich verändere ein Windrad die Landschaft oder wirke erdrückend, so Döbler. Aber hier sage der Gesetzgeber eben, dass die Neunhofer Gegend nicht schützenswerter als andere Landschaften mit Windrädern sei und die erdrückende Wirkung schlicht in einer Entfernung der dreifachen Anlagenhöhe nicht mehr gegeben sei.

Für die Freien Wähler erklärte Stadtrat Offenhammer die unterschiedliche Abstimmung. Während sich Günther Zeltner der CSU- und SPD-Argumentation anschließen konnte und man ja auch die Sorgen der betroffenen Bürger seitens der FW voll inhaltlich teilen könne, kam Offenhammer in seiner Abwägung zu dem Ergebnis, dass man die Zustimmung vor dem Hintergrund der Recherche von Max Döbler rein rechtlich nicht versagen könne und er deshalb für das Windrad stimme.

Hans Kern, Sprecher der Grünen und selbst Neunhofer Bürger, sei in seinen Überlegungen zum gleichen Ergebnis gekommen wie die Verwaltung und auch die CSU-Argumente, konnten ihn nicht umstimmen. Weil doch rein rechtlich die Erschließung gesichert sei, weil er nicht glaube, dass die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes für eine Ablehnung reiche und weil er überzeugt sei, dass das Windrad auf der Neunhofer Höhe durchaus wirtschaftlich betrieben werden könne. Schließlich habe selbst Professor Brautsch im Laufer Klimaschutzgutachten, in dem von fünf Windrädern die Rede ist, eine Energieausbeute von 65 Prozent des Referenzwertes errechnet. Wie Kern stimmte auch sein Kollege Spannring für das „Einvernehmen der Stadt“.

Auf Antrag der CSU und wie in der Bürgerversammlung in Neunhof schon gefordert, einigte man sich mehrheitlich nach kurzer Diskussion auch darauf, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, die Argumente für eine Ablehnung juristisch haltbar zu begründen und auf das Beteiligungsrecht der Stadt durch Artikel 36 des Baugesetzbuches zu verweisen. Und auch Bürgermeister Bisping versprach seine und der Verwaltung volle Unterstützung dafür, dass der Ablehnungsbeschluss gegenüber dem Landratsamt „mit Kompetenz und Fachkenntnis“ begründet und möglichst durchgesetzt werde. Bisping glaubt aber auch, dass erst ein Gericht „im Namen des Volkes“ entscheiden wird.

Begleitet von längeren Diskussionen sowie regelmäßigen Zwischenrufen und Beifall von rund 100 Zuhörern der Bauausschussitzung, wurde nach CSU-Antrag getrennt auch über die Anträge aus der Neunhofer Bürgerversammlung entschieden. Unter anderem beschloss man mit 7:6 Stimmen, es bei der Forderung nach einem Mindestabstand von 1000 Metern zu belassen. Etwas komplizierter war der Antrag, dem Investor von vornherein jegliche Zufahrt über städtischen Grund zu verwehren, was CSU und SPD grundsätzlich durchaus für sehr sinnvoll hielten. Weil dies aber wohl zu willkürlich und deshalb juristisch angreifbar wäre, wird künftig jede entsprechende Anfrage, und dies versprach Bürgermeister Bisping ausdrücklich, im Bauausschuss landen und im Einzelfall von den Räten und nicht allein der Verwaltung entschieden werden.




Kommentare

Franz Huber, Lauf, 15.02.2011 19:41:
Es ist auch nicht fair, nicht belegte Beleidigungen den Windkraftgegnern zuzuordnen.Dieser Brief, den ich nicht kenne, kann auch aus dem grünen Umfeld kommen. Wer weiß ?
Nur weil Mitglieder der Grünen immer behaupten, dass dieses Windrad gebaut werden muss, ist der Sinn dieser These weiterhin falsch.Alle Gegenargumente werden ignoriert, weil man einer Ideologie verfallen ist, die aber nicht an jedem Standort Sinn macht.
Das geplante Bisping-Denkmal kann ja vielleicht in der Bitterbachschlucht versteckt werden.
Wir wollen weeder diese grünen Kurzseher und Kurzdenker, noch einen Bürgermeister, der an den Bürgern vorbei arbeitet.
Thomas Schneider, Lauf, 15.02.2011 18:55:
Ich kann nur das was Thomas Matschke, Lauf-Neunhof, am 08.02.2011 21:28:geschrieben hat untersteichen und die Nichtdemokraten unter den Windradgegner auffordern ihre Beleidigungen zu unterlassen. Letztendlich sieht das BGB hierfür nicht unempfindliche Sanktionen vor. Der Bürgerinitiativen kann ich nur raten sich von diesen Menschen zu distanzieren.
Letztendlich werden diese Windräder gebaut die Frage ist nur wie viel der Widerstand der Gegner den Steuerzahler kostet. Die Neunhofer und Bullacher sollten mal darüber nachdenken das Windrad selbst zu errichten dann haben Sie es selbst in der Hand wann und wie sich das Rad dreht.
Thomas Matschke, Lauf-Neunhof, 08.02.2011 21:28:
Sehr geehrter Herr/Frau Unbekannt,
auf meinen Leserbrief vom 5.Februar unter dem Titel „Eine große Chance verpasst“, abgedruckt in der Pegnitz-Zeitung, in dem ich mich kritisch mit der Entscheidung des Laufer Bauausschusses, kein Windrad auf dem Galgenberg zwischen Neunhof und Bullach zu unterstützen, auseinandersetzte, erreichte mich folgender anonymer Brief:

Anm. der Redaktion: "Der anonyme Brief, der an Herrn Matschke geschickt wurde, enthält beleidigende Aussagen und wird auf N-Land deshalb nicht geduldet. Trotzdem soll Herr Matschke hier Raum für eine Entgegnung eingeräumt werden."

Gern möchte ich Ihnen darauf antworten, aber da Sie Ihren Absender auf der Postkarte vergessen haben, will ich es auf diesem Weg tun.
Artikel 5 unseres Grundgesetzes sagt im Satz 1, das „ Jeder ... das Recht [hat], seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“ Ich habe dieses Recht zur freien Meinungsäußerung wahrgenommen und meine Meinung zu einem Thema geäußert, das viele Menschen in Bullach, Neunhof und anderen Ortsteilen von Lauf sehr bewegt. Dass Sie nicht meiner Meinung sind, vermute ich auf Grund Ihrer Äußerungen. Da Sie also wahrscheinlich ein Gegner des geplanten Windrades sind, frage ich mich, wieso dürfen Sie und die vielen Windradgegner ihre Meinung offen äußern, ohne dafür angegriffen zu werden, ich darf es aber nicht ?
Ich akzeptiere die Meinung der Bürgerinitiativen in Bullach und Neunhof, auch wenn ich deren Auffassungen nicht teile. Ein Motto, mit dem die Windradgegner in Bürgerversammlungen und vor dem Rathaus ihre Meinung vertreten haben, ist „Mitmach-Demokraten“. Ich denke, unsere Gesellschaft lebt davon, dass sich Menschen einmischen, dass sie für ihre Ideen streiten und im ungünstigen Fall von einer Mehrheit überstimmt werden. In Bullach und Neunhof scheint eine Mehrheit gegen ein Windrad zu sein. Das finde ich schade, aber als Demokrat akzeptiere ich es. Allerdings darf ich, siehe oben, eine andere Meinung weiterhin vertreten.
Einen letzten Punkt möchte ich gern noch an Sie adressieren. Ich weiß nicht, wie viele Menschen in Neunhof Sie mit dem letzten Satz beleidigen und ihnen die Intelligenz einer eigenen Meinung absprechen wollen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass Sie nicht im Namen der Neunhofer und Bullacher Bürger, ob Windradgegner oder -befürworter, sprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Matschke
Peter Weidner, Neunhof, 04.02.2011 19:35:
Leider habe ich den Artikel von Herrn Matschke erst jetzt gelesen. Das was er hier vorbringt ist genau die Ideologie-Debatte, die uns nicht weiter bringt. Der Investor mit Sitz in Norddeutschland (keine Gewerbesteuer in Lauf) wird seinen Strom aus der WKA, der nicht für einen einzigen Anliegerort reichen würde, nach EEG womöglich trotzdem an den Netzbetreiber abliefern und dafür bezahlt werden. Bezahlt wird übrigens auch, wenn der Wind Strom gerade einmal nicht gebraucht und die Anlage abgeschaltet wird, weil zu viel Energie im Netz zur Verfügung steht. Zusammen mit den Subventionen und steuerlichen Abschreibungen macht das evtl. für den Investor Sinn. Der Netzbetreiber kann dann für diesen Anteil an erneuerbarem Strom billig CO2 Zertifikate erwerben bzw. verwerten und auf der anderen Seite der Waagschale billig im Kohlekraftwerk CO2 produzieren und damit ebenfalls Geld drucken. Bezahlt wird das von uns allen, ob arm oder reich. Ich empfinde das als zutiefst unsozial.
Peter Weidner, Neunhof, 04.02.2011 19:15:
Die meisten Gegner des Windrades auf dem Neunhofer Galgenberg sind nicht grundsätzlich gegen die Anwendung von Windkraft. Wir wollen dass WKA´s in vernünftigem Abstand von der nächsten Wohnbebauung errichtet werden. 1,5km oder die 10 fache Höhe als Abstand wird derzeit im Bundestag als Petition behandelt und von uns unterstützt. Das besondere am Windrad am Neunhofer Galgenberg ist neben seiner exponierten topografischen Lage die Tatsache, dass nach Windgutachten der Stadt Lauf (!) beauftragt vom Bürgermeister, die Windwerte so ungenügend sind, dass die beantragte WKA nur ca.30% des Referenzertrages nach EEG produzieren kann. Selbst wenn sie noch 50m höher wäre, ist sie noch weit von den minimal geforderten 60% des Referenzertrages entfernt. Diese WKA ist ein Missbrauch im Sinne des Gesetzes und wird nach EEG als unwirtschaftlich eingestuft. Nicht umsonst hat der jetzige Antragsteller behauptet er brauche keinen Wind. Es wird auch nicht besser, wenn der Grüne Stadtrat aus Neunhof behauptet, dass ein Professor xyz behauptet, dass 65% des Referenzertrages erzielt werden können, wenn dabei unterschlagen wird, dass die WKA`s auf die sich sein Professor beruft, 200m hoch sein müssen. Da werden die mündigen und offenbar besser informierten Bürger nur für dumm verkauft und das ist Teil des Problems in Lauf. Nach eingehender Prüfung der Werte in dem Gutachten, das Lauf beauftragt hat, kommt man völlig Ideologiefrei zu dem Ergebnis, dass Windkraft für Lauf ein Irrweg ist.
Sandra Fleming-Wurm Dr. T. Wurm, Lauf, 04.02.2011 10:09:
Diese ganze langwierige Diskussion halten mein Mann und ich für unnötig. Jeder will umweltfreundlichere Alternativen, aber nur nicht vor der eigenen Haustüre. Wie schon erwähnt wurde ist ein Windrad auch schöner anzusehen als z.B. ein Kernkraftwerk.
Georg Wolf, Lösselmühle, 03.02.2011 20:54:
Bei uns in der Oberpfalz haben wir die gleiche Situation. Da verstoßen die Genehmigungsbehörden am laufenden Band gegen bestehende Gesetze, verlieren sogar vor dem bay. Verwaltungsgericht, das ganze Regionalpläne für ungültig erklärt. Trotzdem versuchen die LRA teilweise sogar gegen die Interessen der Gemeinden solche Planungen zu verhinden. Und wo es nicht die Verwaltungen verhindern findet sich dann eine Bürgerinitiative bei der der Strom aus der Steckdose fließt. Armes Deutschland.
Redaktion N-Land, Lauf, 03.02.2011 11:14:
Wir weisen noch einmal darauf hin, dass beleidigende oder anstößige Kommentare gelöscht werden.
Thomas Matschke, Lauf-Neunhof, 02.02.2011 21:25:
Eine große Chance verpaßt
Mit der Entscheidung des Laufer Bauauschusses gegen das Windrad hat der Stadtrat die Chance zu einem kleinen Schritt hin zu einer echten Energiewende verpaßt.
Ein Windrad in der Größe des geplanten Windrads zwischen Bullach und Neunhof ist sicher gewöhnungsbedürftig. Wenn man aber durch Deutschland, auch durch Mittelfranken, fährt, gehören Windräder längst zum Bild der Landschaft. Und wenn man ehrlich ist: Ein sich drehendes Windrad sieht allemal besser aus als qualmende Kohlekraftwerke und Kühltürme eines AKW.
Regenerative, dezentral erzeugte Energie ist die Möglichkeit der Zukunft, unabhängig von Öl, Atom und Kohle zu sein. Diejenigen, die gegen ein Windrad stimmten, müssen sich die Frage gefallen lassen, wo denn in Zukunft Energie erzeugt werden soll. Weit weg, am besten in Afrika ? Oder in Norddeutschland, da wo die bayerischen Atomindustrie auch gern ihren Atommüll entsorgen möchte ?
Wir hätten in Lauf die Chance gehabt, mit einem Bürgerwindrad ähnlich wie in anderen Gemeinden eigenen Strom erzeugen zu können. Der erzeugte Strom hätte für alle Anliegerorte gereicht. Diese Chance wurde aber bereits im letzten Jahr vertan, als der Stadtrat die Nutzung kommunaler Flächen dafür untersagte. Leider. Die Atomindustrie wird es uns allen mit längeren Laufzeiten für veraltete Kernkraftwerke danken.

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