Verweigert Lauf die Zustimmung?
LAUF — Am 1. Februar findet in Lauf eine aus Sicht der Bullacher und Neunhofer Windkraftgegner entscheidende Bauausschussitzung statt. Die Räte müssen sagen, ob sie dem Bauantrag des Investors ihr Einvernehmen erteilen. Dabei wird die Verwaltung, so will die BI erfahren haben, den Vorschlag machen, dem 150 Meter hohen Windrad zuzustimmen.
Dieses aber wollen die Initiativen der beiden Ortsteile, die nach eigenen Angaben für 90 Prozent der Einwohner sprechen, unbedingt verhindern. In Briefen appellieren sie an Bürgermeister und Stadträte, das „gemeindliche Einvernehmen“ zu versagen. Aus „vielen guten Gründen“, wie die BI sagen: Angefangen bei der Gesundheitsbeeinträchtigung für die Anwohner über den Landschaftsschutz bis zur Wertminderung der Häuser und Grundstücke. Außerdem, so ist die BI überzeugt, sei das Windrad nicht ansatzweise wirtschaftlich zu betreiben, weshalb wohl nur ideologische Gründe oder ein Abschreibungsmodell der eigentlichen Baugrund sei.
Parallel zu den Appellen laufen derzeit Gespräche der BI mit Stadtratsfraktionen und der Verwaltung. Diese wiederum haben jetzt Anwälte zu Rate gezogen, wohl um rechtlich fundierte Grundlagen für eine mögliche Ablehnung zu erarbeiten.




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