Hewa ist in Bereitschaft
HERSBRUCK — Die bestehende partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Energieversorgungsunternehmen Hewa und N-Ergie wird weiter vertieft. Die Hewa übernimmt im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages die Vorhaltung von Bereitschaftsdiensten in den Gasversorgungsnetzen Happurg, Hohenstadt, Engelthal und Henfenfeld sowie für die zwei Gashochdruckleitungen der N-Ergie in Hersbruck (FernGasLeitung Nürnberg-Hersbruck sowie FGL Nürnberg-Eschenfelden).
Die sichere und zuverlässige Versorgung der Kunden mit Erdgas steht im Mittelpunkt des Handels beider Energieversorgungsunternehmen. Hierzu werden sowohl von der N-Ergie als auch von der Hewa für die jeweiligen Versorgungsgebiete qualifizierte Ruf- und Bereitschaftsdienstorganisationen vorgehalten.
Bereits im Jahr 2008 unterzog die Hewa ihr Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) der Gas- und Wasserversorgung einer freiwilligen Prüfung durch externe Experten des Branchenverbandes DVGW. Als Ergebnis erhielt die Hewa das sogenannte TSM-Zertifikat für Gas und Wasser und damit die offizielle Bestätigung, dass sie über eine qualifizierte personelle und technische Ausstattung sowie eine professionelle Organisation verfügt, die eine sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Versorgung der Kunden mit Strom, Gas und Wasser jederzeit gewährleistet.
Aufgrund der räumlichen Nähe zu den Gasversorgungsnetzen der N-Ergie in Happurg, Hohenstadt, Engelthal und Henfenfeld sowie vor dem Hintergrund der bestehenden qualifizierten 24-Stunden Ruf- und Bereitschaftsdienstorganisation der Hewa war der Abschluss des Dienstleistungsvertrages zur Übernahme von Erstsicherungsmaßnahmen im Störfall ein konsequenter und richtungsweisender Schritt.
Mit dieser Entscheidung kann nicht nur die gesetzlich vorgegebene Reaktionszeit im Störungsfall von 30 Minuten in den Gasversorgungsnetzen der N-Ergie deutlich unterschritten, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung beider Unternehmen verbessert werden. Für die Privat- und Gewerbekunden in den genannten Gasversorgungsnetzen der N-Ergie ergeben sich hierdurch keine Änderungen. Nach wie vor ist das Zentrale Störungsmanagement der N-Ergie für die Störungsannahme rund um die Uhr verantwortlich.
Neu ist ab dem 10. Januar, dass unverzüglich nach Eingang einer Störmeldung diese unmittelbar an den Bereitschaftsdienst der Hewa telefonisch weitergeleitet wird und dieser für die Einleitung von Erstsicherungsmaßnahmen vor Ort zuständig ist. Der Bereitschaftsdienst der N-Ergie wird ebenfalls über die aufgetretene Störung unterrichtet und für eventuelle Schadensbehebungsmaßnahmen benachrichtigt.
Bei Fragen geben die Mitarbeiter der Hewa GmbH Auskunft.



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