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Lokales PZ
04.07.10 19:11 Uhr

Kaiserwetter für die Kunigunde

Von: Michael Scholz

Kaiserlich: Die Kunigunde Anne Güthaus grüßt ihr Volk, hier auf der Wasserbrücke. Foto: Scholz
Zugkräftig: Mit gleich sechs Brauereigäulen transportierte Dreykorn sein Festbier auf den Berg. Foto: Scholz
Das Thema "Afrika" setzte die Bertleingrundschule um, hier in Form von bunten Vögeln. Foto: Buchner-Freiberger

LAUF (mz) — Mit großer Vorfreude warteten gestern tausende Laufer und Gäste auf den Kunigundenfestzug, der dann bei idealem Sommerwetter, aber niedrigeren Temperaturen doch stattfand. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, Lauf und seine Kunigunde grüßten thematisch WM-Gastgeberkontinent Afrika, entsprechend bunt waren die Kostüme der mitmarschierenden Schüler. 

Der Entscheidung des Festausschusses gestern früh ging keine lange Diskussion voraus. Nach teils hitzigen Debatten im Vorfeld wegen der hohen Außentemperaturen vergangene Woche, den Festzug abzusagen, war das Wetter etwas kühler und damit konnte den Kindern die Fußstrecke von der Luitpoldstraße bis auf den Kunigundenberg zugemutet werden. Handwägelchen mit Wasservorräten waren dennoch Begleiter aller Gruppen.

Ein großes Hallo gab es natürlich, als die neue Kunigunde, Anne Güthaus, mit ihrem Hofstaat an den Zuschauern vorbeiritt. Aber auch bei allen 73 beteiligten Gruppen wurden viele Vornamen gerufen und wurde viel gewunken. Festzugserfahrene Laufer vermissten ein paar mehr Festwagen und schrieben dies den Laufer Sparmaßnahmen zu. Die Brauereien waren alle mit Gespannen vertreten, allen voran der diesjährige Festbierlieferant Dreykorn mit gleich sechs Gäulen. 

Die Schulen hatten sich einiges an Kostümen einfallen lassen. So waren Giraffen, Löwen, Papageien, Menschen in Ethno-Look und vieles mehr, was an Afrika erinnert, zu sehen. Marschmusik, rockig und klassisch sowie Sambatrommeln hoben die Stimmung weiter. Viele Vereine präsentierten ihre Haupttätigkeit mit kleinen Einlagen, vom Judo über Radfahrkunst bis Tanz.

Der Höhepunkt für den Festzug kam am Schluss: Während in der Stadt nicht ganz so viele Zuschauer wie sonst waren, bildeten auf der Kunigundenstraße und am Berg die Massen ein stattliches Empfangskomitee.

 




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