Zusage steht noch aus
LAUF — Auch vier Wochen nach der Stadtratssitzung, in der über das neuen Sicherheitskonzept für das Laufer Altstadtfest entschieden wurde, ist nicht klar, ob die Schönberger Feuerwehr als Veranstalter die Kosten für den heuer erstmals notwendigen Sicherheitsdienst ersetzt bekommt.
Diese Kostenübernahme durch die Stadt, wenigstens zum Teil, hatten in der Sitzung mehrere Stadträte von CSU und FW gefordert. Zum einen weil die Kosten des Altstadtfestes für die Vereine insgesamt immer schwerer zu stemmen sind. Zum anderen, weil die neue Auflage des Ordnungsamtes – zehn professionelle Sicherheitsleute an den drei Altstadtfestabenden – sehr kurzfristig auf den Verein zugekommen sei, wie kritsiert wurde.
Bürgermeister Bisping wollte diese Kostenübernahme im Einvernehmen mit Veranstalter und Fraktionssprechern auf einfachem Weg erledigen, wie er in der Sitzung zusagte. Gestern allerdings, zwei Tage vor dem Altstadtfest, konnte und wollte er im Telefonat mit der PZ keine konkreten Angaben machen oder Zahlen nennen (Im Gespräch für den Sicherheitsdienst sind derzeit rund 2500 Euro. Anm d. Red.).
Die Sache sei komplexer und unter anderem müssten steuerliche Aspekte berücksichtigt werden, so Bisping. Wiederholt betonte der Bürgermeister die „einvernehmliche Lösung“ und verwies darauf, dass doch das neuen Sicherheitskonzept positiv sei, dass alle Auflagen positiv umgesetzt würden und dass es jetzt nicht um die Zahlen oder das Geld gehe, sondern dass Lauf und seine Bevölkerung ein schönes Altstadtfestwochenende erlebe.
Außerdem hätten die Fraktionssprecher ihm gesagt, er solle dies alleine lösen, weil der Betrag ja nicht so hoch sei. Bisping will jetzt eine Entscheidung erst treffen, wenn er sich die Kostenaufstellung der Feuerwehr, die seit gestern auf seinem Tisch liegt, angesehen hat.



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