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12.05.10 18:54 Uhr

Streckenchef Burkhardt zu den Etappen

Von: Julia Ziegler

Jede einzelne Etappe ist Gerhard Burkhardt hundertmal gelaufen, wenn auch nur in seinem Kopf. Deswegen, und weil er selbst erfahrener Landkreisläufer ist, wird er von vielen Teilnehmern – und er kennt einen ganzen Haufen – nach seinem Fachwissen gefragt. Für die PZ plaudert er aus dem Nähkästchen.

Die erste Etappe (Start: 7 Uhr) von Feucht nach Winkelhaid ist gleich ein echter Kracher: Sie ist mit 8,4 Kilometern die längste von allen zehn. Das Höhenprofil zeigt zwar keinen steileren Berg, aber einen kontinuierlichen Anstieg. Allerdings sollte es morgens um sieben Uhr, wenn hier gestartet wird, noch angenehm kühl sein, selbst bei Sonne.

Leichter ist dann schon die zweite Etappe (8.10 Uhr) von Winkelhaid nach Röthenbach bei Altdorf. Sie ist mit rund viereinhalb Kilometern nur gut halb so lang wie die erste. Ein kleiner Anstieg ist zu bewältigen, „aber den kann man fast vernachlässigen“, sagt Burkhardt.

Die dritte Etappe (8.55 Uhr) von Röthenbach nach Weißenbrunn empfiehlt Burkhardt, bei Gelegenheit einmal in entgegengesetzer Richtung abzuwandern. „Vor Ernhofen hat man einen tollen Blick nach Nürnberg“, sagt er. Die 5,3 Kilometer lange Etappe sei „erträglich“ zu laufen.

Etappe vier (9.45 Uhr) von Weißenburg nach Diepersdorf ist laut dem Streckenchef eine der angenehmsten und auch für Anfänger locker zu bewältigen, auch wenn sie mit sieben Kilometern wieder etwas länger ist. „Sie geht immer bergab, aber nie so stark, dass man bremsen muss.“

Ein Höhenprofil fast ohne Ausschläge hat die fünfte Etappe (10.50 Uhr) von Diepersdorf nach Schwaig aufzuweisen. Einzig an der Autobahnunterführung geht es wenige Meter bergab und bergauf. „Die ist harmlos und  wird sicher sehr schnell gelaufen“, vermutet Burkhardt.

Ab der sechsten Etappe (12 Uhr) stoßen dann die Nordic Walker zum Feld. Als „kurz und schmerzlos“ bezeichnet Burkhardt den Weg von Schwaig nach Rückersdorf. Inzwischen ist es 12 Uhr.

Die Etappe sieben (12.50 Uhr) von Rückersdorf nach Günthersbühl hat Burkhardt Kopfschmerzen bereitet: Er hatte im Winter bei Glatteis versucht, sie mit dem Fahrrad abzufahren, und musste abbrechen. „Ich bin dann heimgefahren und habe meine Langlaufski geholt“, erzählt er. Die Etappe ist zwar nur gut fünf Kilometer lang, birgt aber kurz vor ihrem Ende noch einen knackigen Anstieg – sicher ein lohnender Platz für Zuschauer.

Etappe acht (13.50 Uhr) von Günthersbühl über Nuschelberg nach Simonshofen ist wieder von der schweren Kategorie. Sie hat ein auffälliges Höhenprofil und eine gefährliche Engstelle gleich auf dem ersten Kilometer macht sie spannend.  

Die neunte Etappe (15 Uhr) fällt wieder einfach aus. Von Simonshofen nach Großbellhofen geht es gut fünf Kilometer lang durch ein schattiges Waldstück.

Die Schlussetappe (16 Uhr) ist noch einmal kurz und knackig: Von Großbellhofen nach Freiröttenbach geht es über eine ordentliche Steigung durch Germersberg.




Kommentare

Dieter Rinnagl, Feucht, 18.05.2010 19:49:
Hallo,

sind von den einzelnen Etappen Durchgangszeiten festgehalten worden? Uns interessieren vor allem die für Walker, da wir
eventuell 2011 mitlaufen wollen, uns aber vorab etwas ein-
ordnen wollen. Vielen Dank.

Herzliche Grüsse
Dieter Rinnagl u.a. aus Feucht

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