Windkraft: Nichts Neues
NÜRNBERGER LAND — Das Thema Windkraft stand auf der jüngsten Sitzung des Planungsverbandes der Industrieregion Mittelfranken im Rathaus der Stadt Nürnberg. Hier wird über den Regionalplan befunden, der den Bau von Windkraftanlagen auch bei Bullach oder Weigenhofen regeln soll. Fazit: Es gibt noch nichts Neues.
Wie Thomas Maurer, Geschäftsführer des Planungsverbandes, auf PZ-Anfrage mitteilt, war ein Sachstandsbericht Hauptbestandteil der Gespräche zum Tagesordnungpunkt Windkraft.
Der Planungsverband habe eine Anfrage an das bayerische Wirtschaftsministerium geschickt, inwiefern die Regelungen für den Mindestabstand zur Wohnbebauung Bestand haben werden. Bisher sind 800 Meter verbindlich, doch in zahlreichen Beschwerden würden deutlich höhere Abstände gefordert.
Außerden sei seit der Fortschreibung des Regionalplans ein neuer Windatlas erschienen, der noch einmal abgeglichen werden müsse. Zudem gebe es Anregungen für weitere Windkraft-Gebiete.
Der Regionsbeauftragte Thomas Müller werde diese Neuerungen nun in seinen Plan einarbeiten, außerdem müsse die Antwort aus dem Wirtschaftsministerium abgewartet werden. Wieder besprochen wird das Thema in der nächsten Sitzung am 29. November. Dann wird möglicherweise auch über die Einwendungen von Bürgern und Kommunen entschieden.
Dass das Thema nach wie vor auf ein reges öffentliches Interesse stößt, zeigte sich daran, dass auch einige Vertreter von Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen die Sitzung in Nürnberg verfolgt haben.



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