Fantasievoller Tanz ins Wunderland
RÖTHENBACH - In eine bunte Welt voller ebenso seltsamer wie liebenswürdiger Gestalten entführten rund 180 Schülerinnen des Laufer Ballettstudios »Fiona Washbrooke» die Besucher bei zwei Aufführungen von »Alice in Wonderland» in der Röthenbacher Karl-Diehl-Halle.

Wer kennt nicht den Roman-Klassiker von Lewis Carroll, der 1865 erschien: Das Mädchen Alice begibt sich auf eine wundersame Traumreise: Sie fällt durch ein Kaninchen-Loch, wird dank Kekskrümeln und Pilzen mal riesengroß, dann wieder ganz klein und trifft auf ihrem Weg allerlei verrückte Wesen: Hummer, die eine Quadrille tanzen, die herrische Herz-Königin, die anmutige Grinsekatze, tanzende Blumen, Schmetterlinge, Eidechsen, Schildkröten, Gärtner und viele mehr.
Die fast 200 Kinder und Jugendlichen rund um die umtriebige Ballettschul-Leiterin Fiona Washbrooke brachten in Röthenbach zwei bezaubernde, sehr aufwändige Aufführungen auf die Bühne. Mit viel Fantasie wurde das Märchen tänzerisch umgesetzt, etwa die Verwandlung der Raupe in einen Schmetterling oder das symbolische Schachspiel zwischen Alice (tänzerisch herausragend: Laura Kersten) und der bösen Herzkönigin (herrlich fies: Julia Schüßling).
Erzählerin Amely Drescher half mit ihren Erklärungen zwischen den einzelnen Szenen, das Getanzte besser zu verstehen. Schon die Kleinsten ab vier Jahren durften zeigen, was sie können, und brachten mit ihrer Begeisterung das Publikum zum Schmunzeln. Richtig anspruchsvollen Tanz boten die älteren Schülerinnen des Ballettstudios.
Für Begeisterung sorgten auch die tollen Kostüme, die zum großen Teil von Fiona Washbrooke selbst entworfen worden waren. Auch Choreografie, Regie und Einstudierung lagen komplett in den Händen der Ballett-Lehrerin. Eine letzte Gelegenheit, »Alice in Wonderland» anzuschauen, bietet sich am Sonntag, 16. Mai, um 16 Uhr in der Karl-Diehl-Halle (Karten unter 09123/981300). Weitere Bilder finden Sie hier:


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