SoulBuddies planen die zweite MIA-Auflage

Blues, Funk und Zwischentöne

Nach MIA ist vor MIA: Die SoulBuddies-Vorstände sind mit der Planung für die 2017er-Auflage des Festivals schon weit fortgeschritten. Aber für Günther Kraußer (links) und Jörg Hoffmann bleibt noch viel zu tun. | Foto: Spandler2017/02/krausser-und-Hoffmann-1.jpg

ALTDORF – Die Premiere im vergangenen Jahr war mehr als gelungen, jetzt kann das noch junge Altdorfer Kultur-Festival MIA (Musik in Altdorf) mit wenigen Änderungen neu aufgelegt werden:

Am Freitag, 21. Juli, und Samstag, 22. Juli, wird MIA einen Schritt weiter kommen auf dem Weg zu einem regionalen Kultur-Highlight mit hochklassigen, internationalen Gästen, das sich durchaus an anderen niveauvollen Angeboten der Region wie dem internationalen Gitarrenfestival Hersbruck, den Literaturtagen Lauf und den Blues- und Jazzveranstaltungen in Roth und Wendelstein messen lassen kann. Das Motto „Blues, Funk, Zwischentöne“ ist selbsterklärend.

Schwedischer Posaunist & Whiskey Foundation

Man hat eigene Erfahrungen von MIA 2016 und das ungeheure Feedback der Besucher und Musiker ausgewertet, erklären Günther Kraußer und Jörg Hoffmann vom Vorstand der Altdorfer SoulBuddies, die im vergangenen Jahr das Event aus der Taufe gehoben haben. Dabei haben sich ein paar konzeptionelle Veränderungen für das Ereignis im Folgejahr ergeben. „Erstens werden Programm und Örtlichkeit kompakter“, stellt Kraußer klar, was zunächst bedeutet, dass die Veranstaltung auf zwei Tage eingedampft wird und neben einer Hauptbühne auf dem Parkplatz Neubaugasse „Hinter dem Schloss“ eine Nebenbühne hinter der Sparkasse nach dem Motto „umsonst und draußen“ bespielt wird. Am Rahmenprogramm mit Schwerpunkt regionale Formationen, Nachwuchs- und inklusive Künstler wird noch gearbeitet. Was das zahlenmäßig etwas abgespeckte Line-up angeht, konzentriert man sich stärker auf große Namen: Headliner ist der bekannte schwedische Posaunist und Sänger Nils Landgren, und mit der „Whiskey Foundation“ setzt man auf einen gewissen Wiedererkennungswert, denn diese Band ist die erste, die bereits zum zweiten Mal von den SoulBuddies nach Altdorf geholt wird, verspricht Jörg Hoffmann, der sich in einem Team von sechs Leuten um das Programm und die Acts kümmert.

Neue Preisgestaltung

Eine Nummer attraktiver wird dieses Kultur-Highlight sicher auch die neue Preisgestaltung machen. Die wird deutlich überschaubarer, verständlicher und richtig günstig, vor allem für junge Leute.

Noch stärker als bisher will man aus Altdorf hinauswirken. Die Veranstalter sind sicher, dass es das Festival wert ist, weit über die Wallensteinstadt hinaus wahr genommen zu werden, und dass die Besucher, wenn sie denn dieses Kultur-Schmankerl auf dem Schirm haben, auch aus Nürnberg, der Oberpfalz oder dem Rother Landkreis kommen. Zu diesem Zweck will man sich marketing-mäßig heftig ins Zeug legen: In zwei Wellen soll plakatiert werden bis nach Allersberg, Schnaittach, Fischbach und Neumarkt, daneben wird es Werbepostkarten geben und selbstverständlich die informativen Flyer. Dass auch in Printmedien geworben wird, ist selbstverständlich, so die SoulBuddies

N-Land Gisa Spandler
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