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Lokales HZ
16.08.12 16:54 Uhr
Neue Fassade beim Amt für Landwirtschaft

Schmuckstück an der Amberger Straße

Von: Jürgen Ruppert

Dank der Initiative von Harald Gebhardt, Kurt Eckstein und Werner Wolf hat sich die Fassade des „neuen“ Amtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in Hersbruck erstaunlich gewandelt. Foto: J. Ruppert
Dank der Initiative von Harald Gebhardt, Kurt Eckstein und Werner Wolf hat sich die Fassade des „neuen“ Amtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in Hersbruck erstaunlich gewandelt. Foto: J. Ruppert

HERSBRUCK - Wer die Hinweistafel „Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“ beim Vorbeikommen übersieht, dürfte das Gebäude fast für ein kleines Schlöss chen halten. Denn eine andere Fassadengestaltung lässt das einstige Finanzamt in Hersbrucks Amberger Straße erstrahlen. Ein Schmuck stück, bringt es Leiter Werner Wolf auf den Punkt.

Die Sanierung der Außenhülle ist das berühmte i-Tüpfelchen, das einen Umzug abrundet. Vor rund einem Jahr wanderte das Amt vom Haus der Landwirtschaft bei der Fackelmann Therme rund 300 Meter stadteinwärts in die Ex-Zentrale der Hersbrucker Steuerbehörde. „Und das bei laufendem Betrieb“, blickt Forstdirektor Harald Gebhardt zurück. Mit im Gepäck hatten die Mitarbeiter viele Möbel, Computer, jede Menge Akten und sogar die Lehrküche für den Bereich Hauswirtschaft samt Miniköche.

Während im „neuen“ Domizil aus dem Jahr 1925/26 innen einiges renoviert worden ist, ein Parkplatz und auch ein barrierefreier Zugang geschaffen wurden, sah es für die Außenhaut zunächst schlecht aus. Dass der Freistaat doch noch Mittel bereitstellte, war dann vor allem dem Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein zu verdanken.

Die Farbkomposition mit Weiß, Grau und einem dezenten Grün hat federführend das Personal des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten herausgesucht. Es ist ein würdiges Erscheinungsbild, zollt Werner Wolf allen Mitwirkenden seine Anerkennung.

Kurt Eckstein wies bei einem Besuch darauf hin, dass der Umzug den Standort - eine Außenstelle der Hauptbehörde in Roth - auf lange Zeit „festklopft“. Das Hersbrucker Amt ist für das ganze Nürnberger Land bis hinauf nach Neuhaus zuständig. Wäre das Dienstleistungszentrum im Zuge von Reformen und Zusammenlegungen aufgelöst worden, hätten die Ratsuchenden in den Nachbarkreis fahren müssen.

Ganz abgeschlossen ist die Renovierung des Gebäudes noch nicht. Das zweite Obergeschoss und das Dachgeschoss werden demnächst aber fertig sein. Da die Behörde von Werner Wolf und Harald Gebhardt die Räume nicht benötigt, stehen sie zur Vermietung frei. Erste Interessenten haben sich schon gemeldet - vielleicht auch wegen der schmucken Fassade.




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