Neuer Glanz für altes Gemäuer
ESCHENBACH (ma) - Die Kirchengemeinde Eschenbach steht vor großen Herausforderungen. Ihr Gotteshaus, die Paulskirche, muss dringend renoviert werden und das Vorhaben wird viel Geld kosten. Bei einem gut besuchten Informationsabend in der Kirche unterrichteten Pfarrer Gerhard Durst und Architekt Klaus Thiemann die Bürgerinnen und Bürger im Detail über die geplanten Schritte.
Mit dem Bibelwort „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ eröffnete Pfarrer Durst die Versammlung und wollte diese Aussage auch gleich als Ermunterung für eine „kleine, leistungsschwache Kirchengemeinde“ verstanden wissen. Anschließend erinnerte Architekt Thiemann daran, dass die Maßnahme schon einmal im Gemeindehaus vorgestellt wurde.
Heute sei man bereits entscheidende Schritte weiter und stecke mitten in den Sanierungsarbeiten. Diese würden sich in die drei Teile Außensanierung, Innensanierung und Außenanlagen gliedern. Durch das Landeskirchenamt genehmigt seien allerdings nur die beiden ersten Punkte, welche nun in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege durchgeführt würden. Spätestens bis zum Adventsgottesdienst wolle man fertig sein.
Das ist in der Tat ein hoch gestecktes Ziel, denn bei der Außeninstandsetzung muss man sich neben der Überarbeitung der ganzen Putzfassade auch den statisch bedingten Rissen im Westgiebel widmen. Einher damit gehen die Erneuerung der „Dachhaut“ und die Sanierung des Dachstuhls, der aufgrund früherer Bausünden in den Fußpunkten ziemlich stark geschädigt ist, ferner die Erneuerung der Regenrinnen. Die Dacheindeckung des Turms wird nur teilweise erneuert.
Bei der Bekrönung hat die Landeskirche dagegen den Rotstift angesetzt. Das Zifferblatt wird saniert, ebenfalls der Glockenträger. Man ist sich mit dem Sachverständigen einig, dass der Einbau eines hölzernen Glockenstuhls gegenüber einer Entrostung des vorhandenen, stark verrosteten aus Eisen der bessere Weg sei, werde aber beide Wege noch prüfen. Auch die vierte Glocke muss nachgerüstet werden.
Spenden für Fenster
Der ganze Stolz der Eschenbacher Kirchengemeinde, die Fensterscheiben mit historischen Glasmalereien, datierend von der Romanik bis ins 19. Jahrhundert, wurden ausgebaut und sind bereits durch Restauratorin Martha Hör überarbeitet worden. Hör bezeichnet die Qualität als hervorragend. Zu gegebener Zeit werden sie in einer Schutzverglasung wieder angebracht. Übrigens bezuschusst die Landeskirche die Restaurierung (40.000 Euro) nicht, so dass die Kirchengemeinde gänzlich auf Spenden angewiesen ist.
Beim Innenraum ist das größte Problem die Feuchtigkeit. Dagegen will man mit vier elektronisch gesteuerten Lüftungsflügeln angehen. Die für das Kirchenraumklima entscheidende Heizung macht noch Kopfzerbrechen, aber eine Sockelbeheizung soll es nicht werden. Die Landeskirche favorisiert eine Sitzbankbeheizung, wie bisher. Großer Handlungsbedarf besteht bei Stuck und Innenwänden. Die vorhandenen Farben will man eigentlich nicht verändern.
Für die großen Posten „Altar und Kanzel“ sieht der Architekt angesichts der finanziellen Lage momentan „keinen dringenden Handlungsbedarf“. Was dagegen auf jeden Fall kommt, ist eine Schwerhörigen- und Lautsprecheranlage, ein behindertengerechter Zugang und neue Beleuchtungskörper. Angesprochen wurde auch der Rückbau zweier Bankreihen vorne und hinten und der Einbau eines Windfangs.
Große Rechnung
Anschließend bekundeten die Zuhörer ihr großes Interesse durch zahlreiche Fragen und Anregungen. Da ging es um Mauerrisse in der Fassade und Putzstärken, Heizung, Fensteröffner, Herausnehmen der Bankreihen, künftige farbliche Gestaltung, Außenanlagen, Eigenleistungen und vieles andere mehr. Thiemann und Durst gaben umfassende Auskunft. Und was das Ganze nun koste, wollte ein Zuhörer zum Schluss wissen.
Laut Durst ist die gesamte Planung auf 750.000 Euro veranschlagt, rund 650.000 Euro sind von der Landeskirche genehmigt, die auch 500.000 Euro bezuschusst. Daher sind noch 150.000 Euro zu finanzieren. Neben einem zu erwartenden Zuschuss der Denkmalpfleger befinden sich derzeit laut Spendenbarometer 51.000 Euro in der Kirchenkasse, im kommenden Jahr werden auch die Schulden aus dem Bau des Gemeindehauses abgetragen sein. Zur Unterstützung des Gesamtprojekts wurde ein Bauausschuss unter Leitung von Bernd Gabler gegründet.





Ich geh ja da auch immer hinein und mach immer "mea culpa"
Ich mach zwar kein etwas, aber zur Belohnung bekomm ich immer so ein guten Messwein.
Da muss ich halt immer schwindeln das ich etwas gemacht habe.
Letztes mal hat er mir geglaubt ich begehre Nachbars Eheweib. Aber die ist schon 93 Jahre.
Na ja so schwindel ich halt die Gebote nauf und no.
Aber liegen nicht im Keller vom Vatikan so ein altes Zeug herum wo so wertvoll sein soll?
Sollens halt des erstmal dafür hernehmen.
Aber der Pfarrer kauft den Wein jetzt auch schon vom Aldi, überall wird gesparrt.
Schmeckt auch nicht mehr wie vor 30 Jahren.
Der Herr Papst Benedikt bekommt bestimmt noch den guten.
Prost Mahlzeit
Anmerkung hinzufügen